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Frankfurter Buchmesse: Märchen aus Georgien

Datum 04.10.2018

"Es war einmal in einer Kleinstadt in Deutschland. Paul schlief fest und hatte einen seltsamen Traum. Ihm erschien Anna, die gute Fee. Sie führte ihn auf dem fliegenden Teppich in ihr Zauberland Georgien." So beginnt wie alle Märchen auch das der Schülerin Tamar Mikaberidze der 1. Experimentalschule Tbilissi in Georgien.













Das Zauberland Georgien ist gar nicht so weit weg und ohne fliegenden Teppich erreichbar: Es ist in diesem Jahr Gastland auf der Frankfurter Buchmesse. Nicht nur professionelle Autoren präsentieren dort ihre neusten Werke, sondern auch eine Schülerin und ihre Lehrerin aus Georgien: zwei von Schülerinnen und Schülern selbst auf Deutsch verfasste und illustrierte Märchenbüchlein.

Licht und Freude schaffen

"Um aus der eigenen Phantasie Märchen entstehen zu lassen und aufzuschreiben, bedarf es sehr viel Kreativität, einer bildhaften Sprache, Vorwissen über diese Gattung der Literatur und vor allem eines Blickes auf die Welt, der sich nicht allein mit den Augen erschließen lässt", betont Angela Schmidt, Fachberaterin der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) für Deutsch in Georgien. "In dem vorliegenden Büchlein 'Mein Märchen' können Leserinnen und Leser durch die Märchenwelt von 12- bis 17-jährigen georgischen Schülerinnen und Schülern reisen, die alle auf ihre eigene herzerwärmende Weise eine 'graue Stadt mit farblosen Häusern und immerzu traurigen Menschen' in Licht und Freude verwandeln. Und dies gelingt ihnen mithilfe passender Metaphern und unglaublicher Phantasie, sogar in der Fremdsprache Deutsch."

In einem Wettbewerb an den zehn von der ZfA geförderten Sprachdiplomschulen in Georgien, der 2015 und 2017 stattfand, schrieben die Schülerinnen und Schüler eigene Märchen auf Deutsch. Der Verlag der "Ani-Zet" übernahm anschließend die Herausgabe der neun besten Märchen in Form von zwei illustrierten Märchenbüchern.

Kein Ort wäre passender für die Deutschlehrerin Tamila Jikia von der Robert Schuman Europaschule in Tbilissi und für die Schülerin Anano Gaprindashvili, dieses Märchenbuch einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen und daraus vorzulesen, als die Frankfurter Buchmesse.

Märchen aus dem Zauberland

Lassen Sie sich entführen nach Georgien, fühlen und hören Sie die Märchen aus dem Zauberland. Auch Träumer Paul ist unterwegs: "Er putzte sich die Zähne, frühstückte, packte seine Sachen und schrieb einen Brief: 'Mama, ich fahre nach Georgien. Es ist ein Zauberland, wo man nicht nur sieht, sondern auch fühlt'", wie es in dem Märchen von Tamar heißt. Die Lesung findet statt am Samstag, 13. Oktober um 15.30 Uhr auf der Education Stage in Halle 4.2, Stand C 94. Nach der Lesung stehen Tamila Jikia und Anano Gaprindashvili noch für Gespräche und Fragen zu Verfügung.

Das Märchenprojekt mit jungen Deutschlernenden in Georgien ist ein Beispiel der deutschen Auslandsschularbeit. Mehr darüber erfahren Sie ebenfalls auf der Frankfurter Buchmesse am Informationsstand der ZfA in Halle 4.2, Stand C47 im Bereich Bildung/Education an allen Messetagen jeweils ab 9:00 Uhr. Dort beraten wir Sie gerne persönlich zu sämtlichen Fragen rund um einen Auslandseinsatz als Lehrerin oder Lehrer, zum Beispiel in Georgien oder in anderen zauberhaften Ländern dieser Welt.

Die Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) des Bundesverwaltungsamtes betreut im Auftrag des Auswärtigen Amts als Schulaufsicht des Bundes unter Mitwirkung der Länder derzeit 140 Deutsche Auslandsschulen. Sie fördert die Schulen in finanzieller, personeller sowie pädagogischer Hinsicht und begleitet ihre qualitätsorientierte Schulentwicklung. Weiterhin betreut und fördert die ZfA rund 25 Deutsch-Profil-Schulen, nationale Schulen mit einem ausgeprägten deutschen Unterrichts- und Abschlussprofil, sowie rund 1.100 nationale Schulen, die zum Deutschen Sprachdiplom (DSD) der Kultusministerkonferenz führen. Alle von der ZfA geförderten Schulen gehören um Netzwerk der Initiative "Schulen: Partner der Zukunft" (PASCH). Die ZfA berät bei der Gründung neuer Schulen mit deutschem Profil, beim Aufbau des Deutschunterrichts in lokalen Schulen und bei der Einführung deutscher Schulziele nach internationalen Standards.