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40 Jahre Kanadischer Verband Deutscher Sprachschulen

Datum 07.09.2018

1864 wurde die erste deutsche Sprachschule in Kanada gegründet, viele weitere folgten. Am 25. August konnte der Kanadische Verband Deutscher Sprachschulen (KVDS) sein 40-jähriges Jubiläum in Toronto feiern. Mit dabei waren die beiden Fachberatungen der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA), die die Schulen betreuen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Jubiläumsveranstaltung des KVDS Kanadischer Verband Deutscher Sprachschulen: 40-jähriges JubiläumQuelle: KVDS

Festlich wurde es beim gemeinsamen Empfang von KVDS und dem deutschen Generalkonsulat Toronto während der jährlichen Fortbildungskonferenz des KVDS in der Alumni Hall des Victoria College. MdB Michael Grosse-Brömer, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, bekräftigte, dass die deutschen Sprachschulen in Kanada ihre Wirkung weit über den Unterricht, der in der Regel am Samstagvormittag stattfindet, hinausginge. Michael Lauber, deutscher Generalkonsul ad interim, betonte den Wert der Arbeit der Sprachschulen und des Vorstandes des KVDS, ohne den das Netzwerk der 24 Sprachschulen nicht denkbar wäre.

Dazu gehört die älteste Sprachschule im Verbund, die deutsche Sprachschule in Hamilton, die bereits 1864 gegründet wurde. Nur durch das Engagement dieser Schulen ist im Flächenland Kanada die Pflege und Förderung der deutschen Sprache auch außerhalb der Metropolen möglich. Die meisten dieser Einrichtungen bieten das Deutsche Sprachdiplom der Kultusministerkonferenz (DSD) an, das vor Ort durch die beiden ZfA-Fachberatungen in Toronto und Edmonton, Elke Rühl und Andreas Meckes, betreut wird.

Kooperation über fünf Zeitzonen

Isolde Winter, Präsidentin des KVDS, erwähnte die unermüdliche Arbeit aller Beteiligten - der Lehrkräfte, der Schulleitungen und Schulvorstände sowie Elternbeiräte, die oftmals auf ehrenamtlichem Engagement beruhe. Schatzmeisterin Christine Höhne bemerkte, dass die Entfernung zwischen ihr in Halifax an der Atlantikküste und der Präsidentin an der Pazifikküste 6.400 km betrage, das entspräche in etwa der Distanz zwischen Berlin und Kabul - eine Kooperation über fünf Zeitzonen hinweg.

Vorstandsmitglied Ilse Spangenberg wies auf die Ziele des Verbandes hin: die deutsche Sprache und Kultur zu fördern und zu erhalten sowie die Zusammenarbeit zwischen den Sprachschulen zu intensivieren. Alle Vorstandsmitglieder betonten die Bedeutung der finanziellen Zuwendungen von Seiten der Bundesrepublik Deutschland und verknüpften diese mit einem großen Dank, denn nur dadurch sei es dem KVDS möglich, die für ihn so wichtigen Fortbildungskonferenzen durchzuführen.

Schule der Zukunft

Da im Fokus des Verbandsengagements stets sie Schülerinnen und Schüler der Sprachschulen stehen, zeigten Elke Rühl und Andreas Meckes zum Abschluss eine Zusammenstellung von Ausschnitten der Kurzfilme zum diesjährigen ZfA-Videowettbewerb auf der Plattform www.pasch-net.de, der unter dem Motto "Schule der Zukunft" gestanden hatte. Den Empfang beschloss ein reger Gedankenaustausch aller Anwesenden. "Mit großer Zuversicht wurde hierbei die hoffentlich auch weiterhin erfolgreiche Arbeit der Deutschen Sprachschulen und des KVDS zum Ausdruck gebracht", heiß es seitens der Teilnehmenden.

Quelle: Elke Rühl, Fachberaterin für Deutsch in Toronto

Das Deutsche Sprachdiplom (DSD) der Kultusministerkonferenz ist eine gemeinsame Aufgabe von Bund und Ländern. Die Prüfungssätze werden von der ZfA in Bonn erstellt. Hier findet auch die Auswertung der Ergebnisse statt. Alle Regularien des DSD werden im Zentralen Ausschuss behandelt. Die Sprachdiplomprüfung ist mehr als eine bloße Sprachfeststellungsprüfung. Sie hat darüber hinaus Auswirkungen auf den Deutschunterricht in vielen Ländern und ermöglicht eine weltweite Vergleichbarkeit der Leistungen, weil sie am Europäischen Referenzrahmen für Sprachen orientiert ist.