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Weltkongress Deutscher Auslandsschulen: Zukunft im Blick

Datum 19.06.2018

Am 9. Juni ging der fünfte Weltkongress Deutscher Auslandsschulen in Berlin zu Ende. Über 500 Teilnehmende aus aller Welt tagten auf Einladung des Auswärtigen Amts, des Weltverbands Deutscher Auslandsschulen (WDA) e.V. und der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA). Schwerpunktthemen waren der Ausbau der Vernetzung und die Zukunft der Bildung, einschließlich Digitalisierung.

Zusammen mit der Eröffnung des Weltkongress wurde das zehnjährige Bestehen der Initiative "Schulen: Partner der Zukunft" (PASCH) gefeiert, zu deren Netzwerk auch alle von der ZfA betreuten Schulen gehören. Bundesaußenminister Heiko Maas dankte in seiner Ansprache den Akteuren der Auslandsschularbeit im Namen des Auswärtigen Amts für ihr Engagement und erklärte: "Sie sind die eigentlichen Mütter und Väter des Erfolgs von PASCH!". Ein besonderer Verdienst der Auslandsschulen, betonte Maas, sei ihre Bedeutung als Ort des Austauschs zwischen Kulturen "an denen Schülerinnen und Schüler zu echten Weltbürgern heranwachsen".

In den zahlreichen Fachforen, Workshops und Podiumsdiskussionen der folgenden Kongresstage wurde intensiv zu Bildungsstrategien und -innovationen, Digitalisierung und dem Umgang mit Heterogenität gearbeitet. Das regionale Qualitätsmanagement war ein weiterer thematischer Schwerpunkt. Beim politischen Podium mit den Bundestagsabgeordneten Barbara Hendricks und Elisabeth Motschmann ging es darum, wie die Auslandsschulen gestärkt werden können. Die Leiterin der ZfA, Heike Toledo, bekräftigte dabei das Potential und den Wert von "Bildung made in Germany". Andreas Görgen, Leiter der Abteilung für Kultur und Kommunikation im Auswärtigen Amt, betonte die zunehmende politische Verschmelzung von Innen und Außen. Den Auslandsschulen käme dabei eine zukunftsweisende Rolle beispielsweise in der Vermittlung von Werten zu.














Der viertägige Weltkongress brachte einige wichtige Ergebnisse für das Auslandsschulnetzwerk: Erforderlich sind weitere Investitionen in die Lehrkräfte, die Stärkung des Auslandsschulqualitätsmanagements, die Unterstützung bei Herausforderungen der Digitalisierung, aber auch die weitere Arbeit an Inklusion und sozialer Durchlässigkeit.

ZfA: 50 Jahre Engagement für Auslandsschulen

Das Wirken der Auslandsschularbeit stand auch beim Empfang anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der ZfA im Mittelpunkt. Zahlreiche Schulen hatten Video-Grußbotschaften geschickt, Alumni berichteten von Ihren Bildungsbiografien und Christoph Verenkotte, Präsident des Bundesverwaltungsamts, lobte die ZfA als Impulsgeberin für die Weiterentwicklung des deutschen Auslandsschulwesens.