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Rekordteilnahme bei IHK-Auslandsschulwettbewerb

Datum 30.01.2018

"Schüler bauen weltweit Brücken" – so heißt der Wettbewerb für Deutsche Auslandsschulen, den die Deutsche Industrie- und Handelskammerorganisation (DIHK) bereits zum sechsten Mal durchführt. Mit 50 Einsendungen erreichte die Teilnahmequote einen neuen Rekordwert.

Der damalige Außenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier und Prof. Dr. Maria Böhmer, Staatsministerin im Auswärtigen Amt, mit Vertreterinnen und Vertretern der Siegerschulen 2016 Rekordteilnahme bei IHK-AuslandsschulwettbewerbQuelle: ZfA

Der 2007 gestartete IHK-Auslandsschulwettbewerb ist inzwischen zu einer eigenen Marke des deutschen Auslandsschulwesens geworden und bei den Schulen beliebter denn je. Insgesamt 50 Beiträge von Deutschen Auslandsschulen aus aller Welt sind eingegangen. "Das ist nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ ein sehr gutes Ergebnis. Denn auch die thematische Vielfalt und die Qualität der Beiträge sind insgesamt ausgezeichnet", heißt es seitens der Veranstalter.

Auslandsschulen als Vorbild

"Als Mitglied der Wettbewerbsjury fällt mir bei den eingereichten Projekten immer wieder positiv auf, wie gut die von der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) betreuten Deutschen Auslandsschulen im gesellschaftlichen Umfeld und auch in der deutschen 'Community' ihres Sitzlandes vernetzt sind. Gerade die Zusammenarbeit mit Unternehmen ist für viele von ihnen quasi selbstverständlich. Insofern sind die Auslandsschulen auch Vorbild für die Schulen hierzulande", erklärt Dr. Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (e.V.) im Wettbewerbsaufruf.

Sowohl der Lenkungsausschuss am 19. Februar, als auch die Jury am 8. März werden die Qual der Wahl haben, aus den 50 Wettbewerbsbeiträgen die Top-Ten-Projekte und die drei Siegerschulen auszuwählen. Prämiert werden sie am 15. Mai im Rahmen der Weltkonferenz der Deutschen Auslandshandelskammern in Berlin. Zu den zahlreichen Gästen werden Politiker sowie Wirtschafts- und Verbandsvertreter gehören.

Die 140 Deutschen Auslandsschulen weltweit werden von der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) des Bundesverwaltungsamtes im Auftrag des Auswärtigen Amts offiziell betreut. Auf der Grundlage des Auslandsschulgesetzes nimmt die ZfA die Schulaufsicht wahr, berät und fördert die Schulen personell, finanziell sowie pädagogisch und begleitet ihre qualitätsorientierte Schulentwicklung. Die Deutschen Auslandsschulen sind Orte der Begegnung und des interkulturellen Dialogs. Sie legen Wert auf die Mehrsprachigkeit und individuelle Förderung ihrer Schülerinnen und Schüler, die sowohl deutsche als auch internationale und einheimische Schulabschlüsse erwerben können.