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Sonderbeauftragter für Afghanistan und Pakistan besucht Deutsche Schule New Delhi

Datum 04.12.2017

Markus Potzel, Sonderbeauftragter der Bundesregierung für Afghanistan und Pakistan und Beauftragter für Südasien, besuchte am 23. November die Deutsche Schule New Delhi.

V.l.n.r.: Graf von der Schulenburg, Kulturreferent Deutsche Botschaft, Markus Potzel, Sonderbeauftragter der Bundesregierung, Procolino Antacido, Schulleiter, Hans Christian Winkler, Pressereferent Botschaft. Vorne: Ein Flüchtlingsjunge aus Afghanistan Sonderbeauftragter für Afghanistan und Pakistan besucht Deutsche Schule New DelhiQuelle: DS Neu Delhi

Der Sonderbeauftragte Markus Potzel informierte sich zunächst über die aktuelle Lage an der Deutschen Schule New Delhi, die derzeit alle Vorbereitungen für den anstehenden Neubau trifft. Im Sommer 2018 wird die Schule ihr Ausweichquartier in der Bulgarischen Botschaft beziehen. Der Neubau ist unumgänglich geworden, weil das bisherige Gebäude nicht erdbebensicher ist. Außerdem benötigt die Schule dringend eine luftgefilterte Sporthalle, die den Schülerinnen und Schülern Bewegung und Sport ermöglicht.

Das Auswärtige Amt hat finanzielle Zuwendungen in Aussicht gestellt, um den Neubau zu realisieren. Auch die Deutsche Auslandshandelskammer, die bisher in einem Teil des alten Gebäudes residierte, ist an den Planungen und der Finanzierung des Neubaus beteiligt.

Humanitärer Einsatz der Deutschen Schule

Potzel, der von 2014 bis 2016 Botschafter in Afghanistan war, konnte sich bei seinem Besuch auch vom humanitären Einsatz der Deutschen Schule überzeugen. Ein zwölfjähriger afghanischer Junge, dessen Eltern bereits in Deutschland als anerkannte Flüchtlinge leben, ist momentan bei einer deutschen Gastfamilie in Neu-Delhi untergebracht und besucht die Deutsche Schule, bis ihm das Visum für die Einreise nach Deutschland erteilt wird.

Die Deutsche Schule New Delhi gehört zu den 140 Deutschen Auslandsschulen weltweit, die von der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) des Bundesverwaltungsamtes im Auftrag des Auswärtigen Amts offiziell betreut werden. Auf der Grundlage des Auslandsschulgesetzes nimmt die ZfA die Schulaufsicht wahr, berät und fördert die Schulen personell, finanziell sowie pädagogisch und begleitet ihre qualitätsorientierte Schulentwicklung. Die Deutschen Auslandsschulen sind Orte der Begegnung und des interkulturellen Dialogs. Sie legen Wert auf die Mehrsprachigkeit und individuelle Förderung ihrer Schülerinnen und Schüler, die sowohl deutsche als auch internationale und einheimische Schulabschlüsse erwerben können.