Herzlich Willkommen auf der Homepage des Bundesverwaltungsamtes

Deutschlandflagge; © DOC RABE Media - Fotolia. com

Staats­an­ge­hö­rig­keit

In Ab­stim­mung mit den Aus­lands­ver­tre­tun­gen des Aus­wär­ti­gen Am­tes be­ar­bei­tet das BVA un­ter­schied­li­che Ver­fah­ren. Die oft tra­gi­schen Ein­zel­schick­sa­le sind da­bei in­di­vi­du­ell und mit Rück­sicht zu be­han­deln.

Im "Fest­stel­lungs­ver­fah­ren" prüft das BVA, ob An­trag­stel­ler noch die deut­sche Staats­an­ge­hö­rig­keit be­sit­zen. Vor al­lem in Ost­eu­ro­pa be­trifft dies Men­schen, de­ren Vor­fah­ren Deut­sche wa­ren.

An­spruch auf "Wie­der­ein­bür­ge­rung" ha­ben Op­fer des na­tio­nal­so­zia­lis­ti­schen Sys­tems, de­nen die deut­sche Staats­an­ge­hö­rig­keit von 1933 bis 1945 rechts­wid­rig ent­zo­gen wur­de.

Deut­sche, die heu­te im Aus­land le­ben, ver­lie­ren in der Re­gel ih­re deut­sche Staats­an­ge­hö­rig­keit, so­bald sie ei­ne frem­de Staats­an­ge­hö­rig­keit an­neh­men. Um dies zu ver­mei­den, kön­nen sie beim BVA ei­ne "Bei­be­hal­tungs­ge­neh­mi­gung" be­an­tra­gen.

Ei­ne wei­te­re Auf­ga­be: Ju­gend­li­che, die ne­ben der deut­schen ei­ne an­de­re Staats­bür­ger­schaft be­sit­zen, müs­sen nach Er­rei­chen der Voll­jäh­rig­keit er­klä­ren, wel­che Staats­an­ge­hö­rig­keit sie bei­be­hal­ten wol­len ("Op­ti­ons­ver­fah­ren"). Lebt der op­ti­ons­pflich­ti­ge Ju­gend­li­che im Aus­land, ist das BVA zu­stän­dig.

Die An­er­ken­nung von Aus­sied­lern und Spätaus­sied­lern er­folgt nach dem "Bun­des­ver­trie­be­nen­ge­setz" (BVFG). Das BVA ent­schei­det über Auf­nah­me und re­gio­na­le Ver­tei­lung von Aus­sied­lern und Spätaus­sied­lern.

Switch to Eng­lish web­si­te