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Der Be­rufs­aus­bil­dungs­ver­trag

Aus­bil­dungs­ver­hält­nis­se wer­den durch ei­nen Be­rufs­aus­bil­dungs­ver­trag zwi­schen Aus­bil­den­den und Aus­zu­bil­den­den be­grün­det. Bei min­der­jäh­ri­gen Aus­zu­bil­den­den müs­sen die ge­setz­li­chen Ver­tre­tungs­be­rech­tig­ten dem Ver­trags­ab­schluss zu­stim­men.

Der we­sent­li­che In­halt des Be­rufs­aus­bil­dungs­ver­tra­ges er­gibt sich aus § 11 des Be­rufs­bil­dungs­ge­set­zes (BBiG) und § 2 des Ta­rif­ver­tra­ges für Aus­zu­bil­den­de des öf­fent­li­chen Dien­stes (TVAöD). Re­ge­lun­gen der Bun­des­län­der zur An­rech­nung be­ruf­li­cher Vor­bil­dung er­öff­nen die Mög­lich­keit, die Aus­bil­dungs­dau­er zu ver­kür­zen.


Be­rufs­aus­bil­dungs­ver­trä­ge sind schrift­lich zu schlie­ßen. Sie wer­den in das Ver­zeich­nis der Be­rufs­aus­bil­dungs­ver­hält­nis­se ein­ge­tra­gen, das bei der zu­stän­di­gen Stel­le nach dem Be­rufs­bil­dungs­ge­setz ge­führt wird.

Das Bun­des­ver­wal­tungs­amt hat Ver­trags­mus­ter und Er­läu­te­run­gen für die Be­ru­fe des öf­fent­li­chen Dien­stes ent­wi­ckelt. In den Be­rei­chen ei­ni­ger Kam­mern sind ein­heit­li­che Ver­trags­vor­dru­cke zu ver­wen­den. So­fern die Kam­mern für die Ein­tra­gung der Aus­bil­dungs­ver­trä­ge zu­stän­dig sind, soll­te die Ver­trags­ge­stal­tung im Vor­feld mit ih­nen ge­klärt wer­den.



So­weit das Bun­des­ver­wal­tungs­amt - bei den Be­ru­fen des öf­fent­li­chen Dien­stes - die Ver­trä­ge re­gis­triert, sind ihm fol­gen­de Un­ter­la­gen zu­zu­lei­ten:

  • Der An­trag auf Ein­tra­gung in das Ver­zeich­nis der Be­rufs­aus­bil­dungs­ver­hält­nis­se,
  • ei­ne Aus­fer­ti­gung oder Ko­pie des un­ter­schrie­be­nen Be­rufs­aus­bil­dungs­ver­tra­ges (ver­bleibt beim Bun­des­ver­wal­tungs­amt),
  • der be­trieb­li­che Aus­bil­dungs­plan,
  • bei ju­gend­li­chen Aus­zu­bil­den­den ei­ne Ko­pie der Be­schei­ni­gung über die Er­st­un­ter­su­chung nach dem Ju­gend­ar­beits­schutz­ge­setz.

Die Ein­tra­gung in das Ver­zeich­nis der Be­rufs­aus­bil­dungs­ver­hält­nis­se ist Vor­aus­set­zung für die Zu­las­sung der Aus­zu­bil­den­den zur Ab­schluss­prü­fung.

Den Aus­bil­dungs­be­hör­den wird die Ein­tra­gung schrift­lich be­stä­tigt. Soll­ten Be­rufs­aus­bil­dungs­ver­trä­ge nicht den ge­setz­li­chen An­for­de­run­gen ent­spre­chen, kön­nen sie erst nach ih­rer Be­rich­ti­gung re­gis­triert wer­den.

Wird das Be­rufs­aus­bil­dungs­ver­hält­nis ge­kün­digt, auf­ge­löst oder der Aus­bil­dungs­ver­trag ge­än­dert, ist die zu­stän­di­ge Stel­le nach dem Be­rufs­bil­dungs­ge­setz zu un­ter­rich­ten, da­mit sie die Ein­tra­gung aus dem Ver­zeich­nis der Be­rufs­aus­bil­dungs­ver­hält­nis­se lö­schen oder das Ver­zeich­nis ak­tua­li­sie­ren kann.

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