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Re­gis­trier- und Ver­teil­ver­fah­ren

Ent­schlie­ßen sich der Spätaus­sied­ler und sei­ne Fa­mi­li­en­an­ge­hö­ri­gen zur Ein­rei­se in die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land, wer­den sie nach ih­rer An­kunft im Bun­des­ge­biet in der Au­ßen­stel­le des Bun­des­ver­wal­tungs­am­tes in Fried­land, der nun­mehr ein­zig ver­blie­be­nen Erst­auf­nah­me­ein­rich­tung des Bun­des, un­ter­ge­bracht und durch­lau­fen dort zu­nächst das münd­li­che Re­gis­trier- und Ver­teil­ver­fah­ren.

Ne­ben der Iden­ti­tät wer­den auch die An­trags­an­ga­ben über­prüft, so­weit dies im schrift­li­chen Auf­nah­me­ver­fah­ren nicht mög­lich war.

An­schlie­ßend folgt die Ver­tei­lung des Spätaus­sied­lers und sei­ner Fa­mi­li­en­an­ge­hö­ri­gen auf ein Bun­des­land nach ei­nem vor­ge­ge­be­nen Ver­teil­schlüs­sel. Fa­mi­li­äre Bin­dun­gen im Bun­des­ge­biet, Ar­beits-, Er­werbs- und Aus­bil­dungs­mög­lich­kei­ten wer­den hier­bei im Rah­men des Mög­li­chen be­rück­sich­tigt.

Der Auf­ent­halt in der Erst­auf­nah­me­ein­rich­tung dau­ert ge­wöhn­lich nur ei­ni­ge Ta­ge. Gleich­wohl bie­tet sich da­mit die ers­te Ge­le­gen­heit, die Spätaus­sied­ler und ih­re An­ge­hö­ri­gen auf das Le­ben in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land vor­zu­be­rei­ten und hier­bei zu un­ter­stüt­zen.

So wer­den sei­tens des Bun­des­ver­wal­tungs­am­tes, aber auch der Ar­beit­s­agen­tu­ren, kom­mu­na­ler Stel­len und ei­ner Rei­he ka­ri­ta­ti­ver oder kirch­li­cher Ein­rich­tun­gen ver­schie­de­ne Maß­nah­men im Sin­ne ei­ner all­ge­mei­nen Le­bens­hil­fe an­ge­bo­ten, die von der me­di­zi­ni­schen Erst­ver­sor­gung bis zur Kri­mi­na­li­täts- und Sucht­prä­ven­ti­on rei­chen.

Da­ne­ben ha­ben der Spätaus­sied­ler und sei­ne Fa­mi­li­en­an­ge­hö­ri­gen die Mög­lich­keit, be­reits hier - beim Bun­des­ver­wal­tungs­amt - ih­ren Vor- und Fa­mi­li­enna­men dem deut­schen Sprach­ge­brauch an­zu­pas­sen. Dies ist ein ers­ter Schritt zur In­te­gra­ti­on in das Le­ben in Deutsch­land.

So­fern Per­so­nen oh­ne Auf­nah­me­be­scheid in Fried­land vor­spre­chen, kön­nen die­se aus­nahms­wei­se dann auf­ge­nom­men wer­den, wenn sie auf­grund be­son­de­rer Um­stän­de das Auf­nah­me­ver­fah­ren nicht vom Her­kunfts­ge­biet aus durch­füh­ren konn­ten und die sons­ti­gen Vor­aus­set­zun­gen vor­lie­gen. Ein sol­cher Um­stand kann bei­spiels­wei­se ei­ne le­bens­be­droh­li­che Krank­heit sein.

Das Ver­fah­ren en­det mit der Er­tei­lung des Re­gis­trier­schei­nes, der den Spätaus­sied­ler und sei­ne An­ge­hö­ri­gen ei­nem Bun­des­land zur wei­te­ren Be­treu­ung zu­weist.

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