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Besonderheiten für Ausländerinnen und Ausländer

Vergabe von Bildungskrediten

EU-Bürger, die vor Ausbildungsbeginn in einem Beschäftigungsverhältnis standen, das mit der betriebenen Ausbildung in inhaltlichem Zusammenhang steht

Wenn Sie als Bürgerin/Bürger eines EU-Landes vor Beginn einer Ausbildung in Deutschland erwerbstätig waren und jetzt eine Ausbildung betreiben, die in inhaltlichem Zusammenhang mit der ausgeübten Erwerbstätigkeit steht, ist eine Bewilligung des Bildungskredites grundsätzlich möglich. Voraussetzung ist aber, dass die Erwerbstätigkeit mindestens 6 Monate ausgeübt wurde und Sie davon Ihren Lebensunterhalt bestreiten konnten.

Beispiel:

Sie arbeiten seit mehr als 6 Monaten in Deutschland als Krankenpfleger/in und beginnen nun eine Ausbildung zum/-r Rettungsassistenten/-in. In diesem Fall ist eine Bewilligung des Bildungskredites möglich.

Gegenbeispiel:

Sie arbeiten vier Monate in Deutschland als Kellnerin bzw. Kellner auf 400 Euro Basis, um dann eine Ausbildung zur Rettungsassistentin bzw. zum -assistenten aufzunehmen. In diesem Fall ist eine Bewilligung des Bildungskredites nicht möglich, weil Sie noch nicht 6 Monate erwerbstätig waren. Zudem handelt es sich bei der ausgeübten Tätigkeit auf 400 Euro Basis um einen Aushilfsjob, der es Ihnen nicht ermöglicht, Ihren Lebensunterhalt selbständig zu bestreiten und der auch in keinem inhaltlichen Zusammenhang zu Ihrer Ausbildung steht.

Einzureichende Unterlagen:

  • eine Kopie Ihres Passes bzw. Passersatzes
  • eine aktuelle Meldebescheinigung (nicht älter als drei Monate) und
  • den von der Ausländerbehörde ausgefüllten Vordruck zum Aufenthaltsstatus oder
  • einen Nachweis über das zuvor bestehende Beschäftigungsverhältnis