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In­for­ma­ti­ons­frei­heits­ge­setz

Be­ar­bei­tung von An­fra­gen in Zu­sam­men­hang mit dem Ge­setz zur Re­ge­lung des Zu­gangs zu In­for­ma­tio­nen des Bun­des (In­for­ma­ti­ons­frei­heits­ge­setz - IFG)

Seit dem 01.01.2006 gilt für den Be­reich der Be­hör­den des Bun­des das In­for­ma­ti­ons­frei­heits­ge­setz (IFG). Zweck des IFG ist, das Ver­wal­tungs­han­deln des Bun­des durch er­leich­ter­ten In­for­ma­ti­ons­zu­gang trans­pa­ren­ter zu ge­stal­ten und da­mit die ef­fek­ti­ve Wahr­neh­mung von de­mo­kra­ti­schen Be­tei­li­gungs­rech­ten der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger zu stär­ken. Da­mit sol­len Kon­trol­le und Ak­zep­tanz des staat­li­chen Han­delns ver­bes­sert wer­den.

Das In­for­ma­ti­ons­frei­heits­ge­setz gibt je­dem vor­aus­set­zungs­los ei­nen all­ge­mei­nen An­spruch auf Zu­gang zu amt­li­chen In­for­ma­tio­nen ge­gen­über den Be­hör­den und Ein­rich­tun­gen des Bun­des, da­mit auch ge­gen­über dem Bun­des­ver­wal­tungs­amt. Ein be­son­de­res In­ter­es­se hier­für muss nicht gel­tend ge­macht wer­den. Für die In­for­ma­ti­on wird in der Re­gel ei­ne Ge­bühr er­ho­ben.

An­trä­ge für amt­li­che In­for­ma­tio­nen aus dem Bun­des­ver­wal­tungs­amt rich­ten Sie bit­te un­ter dem Stich­wort "IFG" an das Bun­des­ver­wal­tungs­amt, 50728 Köln oder elek­tro­nisch an Informationsfreiheitsgesetz@bva.bund.de.

Es gibt je­doch Ein­schrän­kun­gen, denn Be­hör­den des Bun­des sind ver­fas­sungs­recht­lich ver­pflich­tet, öf­fent­li­che Be­lan­ge zu schüt­zen. Da­nach be­steht in be­stimm­ten Fäl­len kein An­spruch auf In­for­ma­ti­ons­zu­gang (Aus­nah­me­grün­de muss die Be­hör­de dar­le­gen).

Dem In­for­ma­ti­ons­zu­gang ent­ge­gen­ste­hen kön­nen:

  • § 3 IFG: öf­fent­li­che Be­lan­ge. Kei­nen In­for­ma­ti­ons­zu­gang müs­sen die Nach­rich­ten­diens­te er­öff­nen; dies gilt auch für sons­ti­ge öf­fent­li­che Stel­len, so­weit dort Tä­tig­kei­ten nach § 10 Nr. 3 des Si­cher­heits­über­prü­fungs­ge­set­zes be­trof­fen sind (Be­reichs­aus­nah­me). Für al­le an­de­ren Be­rei­che fin­det ei­ne Ein­zel­fall­prü­fung statt.
  • § 4 IFG: der be­hörd­li­che Ent­schei­dungs­pro­zess, ins­be­son­de­re ein lau­fen­des Ver­wal­tungs­ver­fah­ren, so­weit sonst ei­ne Maß­nah­me ver­ei­telt wür­de;
  • § 5 IFG: der Schutz per­so­nen­be­zo­ge­ner Da­ten Drit­ter;
  • § 6 IFG: Be­triebs- und Ge­schäfts­ge­heim­nis­se so­wie geis­ti­ges Ei­gen­tum.

Be­son­de­re Re­ge­lun­gen zum In­for­ma­ti­ons­zu­gang in Spe­zi­al­ge­set­zen ge­hen dem In­for­ma­ti­ons­frei­heits­ge­setz vor und sper­ren ei­nen An­spruch nach dem In­for­ma­ti­ons­frei­heits­ge­setz. Dies gilt un­ab­hän­gig da­von, ob die Spe­zi­al­re­ge­lung en­ger oder wei­ter als das In­for­ma­ti­ons­frei­heits­ge­setz ist. Der An­spruch des Ver­fah­rens­be­tei­lig­ten auf Ak­ten­ein­sicht, § 29 VwVfG, be­steht ne­ben ei­nem An­spruch nach dem In­for­ma­ti­ons­frei­heits­ge­setz.

Ge­mäß § 11 Abs. 2 In­for­ma­ti­ons­frei­heits­ge­setz (IFG) kön­nen Sie hier den Or­ga­ni­sa­ti­ons­plan und die Ak­ten­plä­ne des Bun­des­ver­wal­tungs­am­tes on­line ein­se­hen.

Für die In­for­ma­ti­on wird in der Re­gel ei­ne Ge­bühr er­ho­ben.

Die In­for­ma­ti­ons­ge­büh­ren­ver­ord­nung (IFGGebV) des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums des In­nern re­gelt Ein­zel­hei­ten:

  • Der In­for­ma­ti­ons­zu­gang muss un­ver­züg­lich ge­währt wer­den, nach Mög­lich­keit bin­nen ei­nes Mo­nats. Über­schrei­tun­gen der Frist sind von der Be­hör­de zu be­grün­den.
  • Hin­wei­se zur fach­li­chen Be­ar­bei­tung der In­for­ma­ti­ons­an­trä­ge ge­ben die An­wen­dungs­hin­wei­se des Bun­des­mi­nis­te­ri­um des In­nern in der Be­kannt­ma­chung vom 21.11.2005, GM­Bl 2005, Sei­te 1346.

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