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Rolle der Deutschen Auslandsschulen in der Region Nahost

Ausgabejahr 2014
Datum 19.02.2014

"Einander begegnen: Deutsche Schulen": Unter diesem Motto findet vom 21. bis 23. Februar die Regionaltagung der Deutschen Auslandsschulen der Region Nahost statt. Sie wird organisiert von der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) des Bundesverwaltungsamtes und der Deutschen Internationalen Schule Dubai. Zu den Gästen gehören neben Vertretern der 18 Auslandsschulen der Region hochrangige Repräsentanten des Auswärtigen Amtes und der Wirtschaft.

Die Region Nahost steht schon lange im Fokus der internationalen Politik. Neben unterschiedlichen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in einzelnen Ländern ist in Teilen der Region auch ein erhebliches wirtschaftliches Wachstum zu verzeichnen, so dass verschiedene Standorte auch für deutsche und internationale Wirtschaftsunternehmen interessant sind. Dies alles spiegelt sich in den Profilen der einzelnen Schulen, der Zusammensetzung ihrer Schülerschaft und nicht zuletzt im Tagungsprogramm wider. Auf der Fachtagung, die in der Deutschen Internationalen Schule Dubai stattfindet, geht es vorrangig um die Rolle der dortigen Deutschen Auslandsschulen für die deutsche Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik und um die Bedeutung des interkulturellen Dialogs.

Netzwerkbildung in der Region Nahost

Von Alexandria bis Teheran gibt es in der Region Nahost 18 Deutsche Auslandsschulen, die von der ZfA im Auftrag des Auswärtigen Amtes gefördert werden. So unterschiedlich wie die Standorte dieser Region sind auch die Schulen. Manche blicken auf eine weit über 100-jährige Tradition zurück wie die 1851 gegründete Talitha Kumi-Schule in Beit Jala in den Palästinensischen Gebieten. Andere wurden erst vor wenigen Jahren gegründet, wie beispielsweise die Deutsche Schule Erbil im Nordirak, an der seit 2010 unterrichtet wird.

Den Deutschen Auslandsschulen der Region wird mit der Regionaltagung ein Forum geboten, bestehende Netzwerke zu verstärken und neue Kontakte zu knüpfen. Ein breites Workshopangebot sowie Möglichkeiten zu einem intensiven Erfahrungsaustausch runden das Programm ab. Erwartet werden neben den in der Regel von der ZfA aus Deutschland vermittelten Schulleiterinnen und Schulleitern und den Verwaltungsleitungen der Schulen auch Vertreter der privaten Schulträger.

Die 18 Deutschen Schulen der Region Nahost gehören zu den mehr als 140 Deutschen Auslandsschulen, die von der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) des Bundesverwaltungsamtes im Auftrag des Auswärtigen Amtes und unter Mitwirkung der Länder personell, finanziell und pädagogisch betreut werden. Die ZfA verstärkt die qualitätsorientierte Schulentwicklung und unterstützt die Gründung neuer Schulen mit deutschem Profil. Sie berät lokale Schulen beim Aufbau des Deutschunterrichts und bei der Einführung deutscher Schulabschlüsse nach internationalen Standards.