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IHK-Wettbewerb: Bundeswirtschaftsminister zeichnet Auslandsschulen aus

Ausgabejahr 2012
Datum 24.05.2012

Ganz im Zeichen der Deutschen Auslandsschulen stand der Festabend der diesjährigen Weltkonferenz der deutschen Auslandshandelskammern (AHK). Feierlicher Höhepunkt war die Siegerehrung des Wettbewerbs "Schüler bauen weltweit Brücken" mit Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler und Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Cornelia Pieper.

"Die über 40 Wettbewerbsbeiträge sind ein Beleg für die Qualität der Schulen, von der auch die deutsche Wirtschaft profitiert", würdigte DIHK-Präsident Prof. Dr. Heinrich Driftmann die Leistungen der Auslandsschulen bei der Eröffnung des Festabends im Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlin.

Bundeswirtschaftsminister Rösler betonte in seiner Festansprache die Bedeutung der AHKs für die die deutsche Wirtschaft in aller Welt. Für Rösler ist Wirtschaftspolitik ein partnerschaftliches Verhältnis. "Und zu persönlichen Kontakten gehören auch Schülerinnen und Schüler. Der Wettbewerb ist das beste Beispiel."

Lieblingskinder Auslandsschulen

"Ich bin froh hier zu sein, weil ehrlich gesagt die Deutschen Auslandsschulen meine Lieblingskinder der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik sind", erklärte Staatsministerin Pieper. Für sie sind "Wirtschaft und Bildung zwei Seiten einer Medaille. Wir müssen in Bildung investieren, weil davon die Wirtschaft abhängt."

Brückenbauen war Thema des Wettbewerbsbeitrags der Deutschen Botschaftsschule Teheran, die mit einer staatlichen Schule in Isfahan ein gemeinsames Lern- und Austauschprojekt betreibt. Die Jury bewertete es mit dem dritten Platz und die aus dem Iran gereisten Schüler und Lehrer konnten sich über 15.000,- € freuen. Um Förderung der Naturwissenschaften sowie um intensive Berufswahlvorbereitung ging es im Wettbewerbsbeitrag der Deutschen Schule Seoul. 25.000,- € bekam sie für ihren zweiten Platz. Strahlende Gesichter auch hier. Der erste Preis ging mit einem großen Scheck über 40.000,- € an die berufsbildende Abteilung der Deutschen Schule der Borromäerinnen in Alexandria. Ihr Projektthema war selbstorganisiertes Lernen am Beispiel Produktentwicklung und Marketing. Die drei Siegerschulen präsentierten sich den geladenen Gästen neben Kurzfilmen zu den Wettbewerbsbeiträgen vor allem durch erfrischende Schülerinterviews.

Fachkräfte von morgen

Joachim Lauer, Leiter der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA), sieht in der deutschen Auslandsschularbeit nicht nur eine ideale Bildungspartnerschaft mit dem jeweiligen Gastland. "Die Deutschen Auslandsschulen sind auch wichtige Faktoren für die deutsche Wirtschaft. Die hervorragend und bilingual ausgebildeten Schülerinnen und Schüler sind die weltweit begehrten Fachkräfte von morgen", so Lauer. Davon konnten sich die anwesenden rund 600 hochrangigen Teilnehmer aus Politik und Wirtschaft auf dem Festakt selbst überzeugen.

Am Wettbewerb teilnehmen durften alle 140 von der ZfA geförderten Deutschen Auslandsschulen. Die Schulen konnten Projekte zu den Themen Zusammenarbeit mit der Wirtschaft, Umwelt, Soziales und Schulentwicklung einreichen. Der Wettbewerb wird seit 2008 alle zwei Jahre von der DIHK ausgerichtet.