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Girls‘ Day im Bundesverwaltungsamt

Ausgabejahr 2014
Datum 28.03.2014

Am 27. März 2014 hat zum 14. Mal der Girls Day – der "Mädchen-Zukunftstag" – stattgefunden. Die Veranstaltungsreihe soll Schülerinnen einen Einblick in die technischen Berufsfelder geben.

Mit dabei war auch das Bundesverwaltungsamt (BVA), das an diesem Tag 14 Mädchen begrüßte, um Ihnen das Arbeitsgebiet einer Fachinformatikerin vorzustellen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bundesstelle für Informationstechnik (BIT) und der JuFIT des BVA gaben den Teilnehmerinnen Einblicke in ihren Arbeitsalltag und erklärten ihnen ihre Aufgaben und Tätigkeiten. Und das nicht nur in der Theorie – die Mädchen bekamen ein Programm mit "Technik zum Anfassen". Sie konnten ihre Fähigkeiten auch praktisch testen. Außerdem konnten die Teilnehmerinnen im persönlichen Gespräch viele Fragen klären und potenzielle Kolleginnen und Kollegen kennen lernen.

Der Girls‘ Day richtet sich gezielt an Mädchen, das Angebot ist entsprechend konzipiert. "Gerade in diesen vermeintlich klassischen Männerberufen, die keinen hohen Frauenanteil haben, hat sich diese Veranstaltungsform bewährt. Die Mädchen verlieren schneller ihre Scheu vor der Technik und trauen sich mehr zu", berichtet Kerstin Zander, Gleichstellungsbeauftragte des BVA. Sie zieht eine positive Bilanz: "Die Plätze waren schnell vergeben. Wir haben uns über das Interesse gefreut und noch mehr über das gute Feedback, das uns die Mädchen gegeben haben."

Für die Teilnehmerinnen bietet dieser Tag die Möglichkeit einen realistischen Einblick in ein Berufsfeld zu erhalten und für sich neue Möglichkeiten der Berufswahl kennen zu lernen. Die Arbeitgeber haben die Chance, sich als interessanter und attraktiver Arbeitgeber vorzustellen.

Die Angebote des Girls‘ Day sind vielfältig und erstrecken sich über das gesamte Bundesgebiet: Technische Unternehmen, Hochschulen und Forschungszentren haben sich beteiligt. In Deutschland fand der erste Girls‘ Day – "Mädchen-Zukunftstag" 2001 statt, seitdem wird er jährlich angeboten. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung, der Deutsche Gewerkschaftsbund und die Initiative D21 starteten gemeinsam diese bundesweite Aktion. Von Beginn an wurde sie vom Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. koordiniert. Mittlerweile findet der Girls‘ Day in 16 weiteren Ländern Europas statt.