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Von Frankfurt in die Welt

Datum 19.10.2017

Am Messestand der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) auf der Frankfurter Buchmesse erfuhren Lehrerinnen und Lehrer, wie sie zukünftig im Ausland unterrichten können. Vom 11. bis zum 15. Oktober informierte die ZfA über neue Welten im Auslandsschuldienst.













"Auf der Frankfurter Buchmesse kommen an fünf Tagen mehr als 280.000 Besucherinnen und Besucher aus über 150 Ländern zusammen. Sie ist ein Ort, der von einer enormen Vielfalt an Meinungen lebt", sagte Juergen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse. Am Messestand der ZfA ging es weniger um eine Vielfalt von Meinungen, sondern um die Vielfalt der Möglichkeiten. Und die sind umfangreich: Rund 400 neue Lehrkräfte vermittelt die ZfA jährlich an die 140 Deutschen Auslandsschulen, über 25 Deutsch-Profil-Schulen und rund 1.100 Sprachdiplomschulen in aller Welt.

Ob in Frankreich, dem Gastland der Frankfurter Buchmesse, oder in einem von über 90 anderen Ländern: Unterrichten im Ausland ist immer eine spannende Herausforderung für Lehrerinnen und Lehrer. Die Schulen befinden sich oft an Standorten deutscher Wirtschaftsunternehmen oder in Hauptstädten, wie beispielsweise in Brüssel, das im Fokus des Romans "Die Hauptstadt" steht. Mit ihm gewann der Autor Robert Menasse den diesjährigen Deutschen Buchpreis zum Auftakt der Buchmesse.

Informationen zum Auslandsschuldienst

Immer wieder blieben Messebesucherinnen und -besucher vor der großformatigen Weltkarte des Auslandsschulwesens am ZfA-Stand stehen. Von dort war der Weg zu den aktuellen Stellenangeboten und zu einem Beratungsgespräch mit den Standbetreuerinnen und -betreuern nicht weit. Das ZfA-Team informierte an den fünf Messetagen über die Voraussetzungen, das Bewerbungsverfahren und die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten im Auslandsschuldienst.

Über seine persönlichen Erfahrungen berichtete Reinhard Löchelt, ehemaliger Leiter der Deutschen Schule Johannesburg in Südafrika und früherer ZfA-Fachbereichsleiter, in den gut besuchten Vortragsveranstaltungen zum Thema: "Die Welt als Arbeitsplatz - als Lehrkraft ins Ausland". Anschließend beantwortete er zahlreiche Fragen potentieller Bewerberinnen und Bewerber.

Extra wegen des ZfA-Standes angereist

"Ich bin extra wegen des ZfA-Standes aus Stuttgart auf die Buchmesse gekommen, weil mir die persönliche Beratung wichtig ist", erklärte eine Pädagogin, die auf dem ZfA-Facebook-Kanal vom Messestand erfahren hatte. Auch wer es nicht bis nach Frankfurt geschafft hat: Bewerben können sich Lehrerinnen und Lehrer mit dem zweiten Staatsexamen jederzeit. Gesucht werden hauptsächlich Lehrkräfte mit der Lehrbefähigung für die Sekundarstufe II sowie Lehrkräfte für die Sekundarstufe I und die Grund- und Hauptschule mit den Fächern Mathematik, Naturwissenschaften, Informatik (MINT) sowie Deutsch und Deutsch als Fremdsprache, modernen Fremdsprachen und Beifächern wie Geschichte, Erdkunde, Musik, Kunst etc.

Weitere Informationen zum Thema Bewerbungen erhalten Sie hier.

Weitere Messen und Veranstaltungen finden Sie hier.

Die Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) des Bundesverwaltungsamtes betreut im Auftrag des Auswärtigen Amts als Schulaufsicht des Bundes unter Mitwirkung der Länder derzeit 140 Deutsche Auslandsschulen. Sie fördert die Schulen in finanzieller, personeller sowie pädagogischer Hinsicht und begleitet ihre qualitätsorientierte Schulentwicklung. Weiterhin betreut und fördert die ZfA rund 25 Deutsch-Profil-Schulen, nationale Schulen mit einem ausgeprägten deutschen Unterrichts- und Abschlussprofil, sowie rund 1.100 nationale Schulen, die zum Deutschen Sprachdiplom (DSD) der Kultusministerkonferenz führen. Alle von der ZfA geförderten Schulen gehören um Netzwerk der Initiative "Schulen: Partner der Zukunft" (PASCH). Die ZfA berät bei der Gründung neuer Schulen mit deutschem Profil, beim Aufbau des Deutschunterrichts in lokalen Schulen und bei der Einführung deutscher Schulabschlüsse nach internationalen Standards.