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ZfA-Rückkehrer-Tagung 2017

Datum 27.09.2017

Zum dritten Mal fand am 21. und 22. September in Berlin eine Rückkehrer-Tagung statt. Acht Schuleiterinnen und Schulleiter von Deutschen Auslandsschulen, acht Fachberaterinnen und Fachberater sowie zwei Prozessbegleiterinnen, die ihren Dienst im Ausland beendet haben, kamen auf Einladung der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) zusammen. Themen der Tagung waren der Erfahrungsaustausch sowie Anregungen für die Weiterentwicklung des Auslandsschulwesens.













In Gruppen wurden Vorschläge zur Stärkung und strukturellen Weiterentwicklung des Auslandsschulwesens erarbeitet ZfA-Rückkehrer-Tagung 2017Quelle: ZfA

Guido Kemmerling, der neue Leiter des Referats für die Deutschen Auslandsschulen, begrüßte die Teilnehmenden im Namen des Auswärtigen Amts. Er dankte allen Rückkehrerinnen und Rückkehrern und betonte den großen Wert der Auslandserfahrungen auch für das Inland. Der Leiter der ZfA, Joachim Lauer, und die Ländervorsitzende des BLASchA, Dorothée Bauni, lobten das Engagement der Kolleginnen und Kollegen im Ausland und regten einen fortlaufenden konstruktiven Austausch an. Zum Dank für ihren Einsatz im Auslandsschuldienst erhielten alle Teilnehmenden eine Urkunde.

Während der Konferenz berichteten die Rückkehrenden über positive Erfahrungen ebenso wie über Herausforderungen ihrer Zeit im Ausland. In Gruppen wurden Vorschläge zur Stärkung und strukturellen Weiterentwicklung des Auslandsschulwesens erarbeitet. Besondere Diskussionspunkte waren in diesem Jahr die internationale Konkurrenzfähigkeit der Schulen sowie die Versorgung der Schulen mit qualifiziertem Lehrpersonal. Im Austausch mit Heike Toledo, Leiterin des Fachbereichs Deutsch als Fremdsprache in der ZfA, wurden dabei auch Alleinstellungsmerkmale und Vermarktungsstrategien des deutschsprachigen Unterrichts debattiert.

Gruppenbild der Rückkehrerinnen und Rückkehrer ZfA-Rückkehrer-Tagung 2017Quelle: ZfA

Viele der Rückkehrer zeigten sich bereit, auch künftig ihre Erfahrungen einzubringen, beispielsweise als Ansprechpartner für neue Kolleginnen und Kollegen.

Die Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) des Bundesverwaltungsamtes betreut im Auftrag des Auswärtigen Amts als Schulaufsicht des Bundes unter Mitwirkung der Länder derzeit 140 Deutsche Auslandsschulen. Sie fördert die Schulen in finanzieller, personeller sowie pädagogischer Hinsicht und begleitet ihre qualitätsorientierte Schulentwicklung. Weiterhin betreut und fördert die ZfA rund 25 Deutsch-Profil-Schulen, nationale Schulen mit einem ausgeprägten deutschen Unterrichts- und Abschlussprofil, sowie rund 1.100 nationale Schulen, die zum Deutschen Sprachdiplom (DSD) der Kultusministerkonferenz führen. Alle von der ZfA geförderten Schulen gehören um Netzwerk der Initiative "Schulen: Partner der Zukunft" (PASCH). Die ZfA berät bei der Gründung neuer Schulen mit deutschem Profil, beim Aufbau des Deutschunterrichts in lokalen Schulen und bei der Einführung deutscher Schulabschlüsse nach internationalen Standards.