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Erweitertes Qualitätsmanagement (AQM)

Datum 06.07.2017

Die Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) erörterte vor Kurzem mit unterschiedlichen Gremien des Auslandsschulwesens Fragen der Weiterentwicklung des Pädagogischen Qualitätsmanagements (PQM) hin zu einem Auslandsschulqualitätsmanagement (AQM).

Im Vorfeld des Austausches überarbeiteten Fachleute der ZfA und der Bundesländer unter Einbeziehung wissenschaftlicher Expertisen und Inspektionserfahrungen aus den Ländern den seit 2008 gültigen Qualitätsrahmen für die Deutschen Auslandsschulen. Dieser ist vorrangig pädagogisch ausgerichtet. Zeitgleich erarbeiteten engagierte Verwaltungsleitungen gemeinsam mit der ZfA einen Qualitätsrahmen für den nicht pädagogischen Bereich. Zukünftig ist eine Zusammenführung beider Qualitätsbereiche vorgesehen.

Weiterentwicklung des Qualitätsrahmens

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des zweiten Austauschforums der ZfA in Berlin Erweitertes Qualitätsmanagement (AQM)Quelle: die-journalisten.de GmbH

Darüber hinaus diskutierte die ZfA mit dem Vorstand des Direktorenbeirats und dem Verwaltungsleiterbeirat vor dem Hintergrund der achtjährigen Inspektionserfahrungen über eine Weiterentwicklung der Inspektion. Es ist geplant, dass ab 2020 ein dritter Inspektionszyklus ("BLI 3.0") starten soll. Verwaltungsleiter interessierte dabei insbesondere der Diskussionsstand zum Qualitätsrahmen im nicht pädagogischen Bereich.

Zusätzlich wurden im Austauschforum - in diesem Gremium kommen Vertreter aller Akteure des Auslandsschulwesens zusammen - neben ersten Änderungen des Qualitätsrahmens auch Ansätze für den zukünftigen Bund-Länder-Inspektionszyklus vorgestellt. Abschließend stellten Vertreter der ZfA auch Schulvorständen das AQM-Konzept, die Evaluation der Regionalen Netzwerktagungen und den aktuellen Diskussionsstand zur Weiterentwicklung einer Evaluation des nicht pädagogischen Bereichs vor. Übereinstimmend bewerteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der genannten Tagungen das Konzept der Regionalen Netzwerktagungen positiv.

AQM: Leitungs- und Management-Bereiche stärker verknüpfen

Aus Sicht der ZfA ist das AQM ein tragfähiger Ansatz für den Austausch und eine weitere qualitative Standardisierung des pädagogischen wie des nicht pädagogischen Bereichs. Ziel des AQM ist es, diese Leitungs- und Management-Bereiche stärker zu verknüpfen, um gemeinsam an strategischen Zielen zu arbeiten.

Auch in der Zukunft wird die ZfA Vertreterinnen und Vertreter der Verantwortungsträger in die weitere Konzeptentwicklung einbeziehen, um die Sichtweisen von Vorständen, Schulleitungen sowie Verwaltungsleitungen in die Entwicklungsprozesse zu integrieren. Darüber hinaus nutzt die ZfA gezielt Expertenwissen. So wird zum Beispiel Ricardo Gevert, mit seinen im Schulmanagement der Deutschen Schule Santiago erworbenen Kenntnissen, der ZfA beratend in Fragen des Qualitätsmanagements des nicht pädagogischen Bereichs zur Seite stehen.