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Großer Zuspruch für die PASCH-Initiative im Unterausschuss für Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik

Datum 04.07.2017 13:30 Uhr

Die letzte Sitzung des Unterausschusses für Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik des Deutschen Bundestages in dieser Legislaturperiode war der PASCH-Initiative gewidmet. Joachim Lauer, Leiter der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA), stellte die positiven Effekte der Initiative dar und zeigte Entwicklungspotentiale auf.

Die letzte Sitzung des Unterausschusses für Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik des Deutschen Bundestages in dieser Legislaturperiode war der PASCH-Initiative gewidmet Großer Zuspruch für die PASCH-Initiative im Unterausschuss für Auswärtige Kultur- und BildungspolitikQuelle: S. Dobberstein

Am 26. Juni tagte der Unterausschuss für Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik (UA AKBP) das letzte Mal in dieser Legislaturperiode. Die Sitzung wurde als Anlass genommen, einen Gesamtblick auf die Initiative "Schulen: Partner der Zukunft" (PASCH) zu werfen. Gemeinsam mit dem Auswärtigen Amt und den PASCH-Partnern ZfA, Goethe-Institut, Deutscher Akademischer Austauschdienst und Pädagogischer Austauschdienst der Kultusministerkonferenz wurden Entwicklungsperspektiven diskutiert.

Insgesamt äußerten die Abgeordneten fraktionsübergreifend eine große Wertschätzung gegenüber den Leistungen des Auswärtigen Amts und der PASCH-Partner. Staatsministerin Böhmer betonte für das Auswärtige Amt, dass PASCH zentrale Ziele der AKBP erreicht und eine Leuchtturmfunktion bei der Sprachförderung hat. Gleichzeitig merkte sie an, dass beispielsweise in Ländern mit fallenden Deutschlernerzahlen oder mit starker Sprachenkonkurrenz besondere Bemühungen der PASCH-Partner erforderlich sind, um das Interesse an Deutschland und der deutschen Sprache zu wecken und zu vertiefen.

Der Erfolg von PASCH sind die Menschen hinter der Initiative

Insgesamt äußerten die Abgeordneten fraktionsübergreifend eine große Wertschätzung gegenüber den Leistungen des Auswärtigen Amts und der PASCH-Partner Großer Zuspruch für die PASCH-Initiative im Unterausschuss für Auswärtige Kultur- und BildungspolitikQuelle: S. Dobberstein

Rund 70 Prozent der PASCH-Schulen werden von der ZfA betreut, darunter 140 Deutsche Auslandsschulen, 25 Deutsch-Profil-Schulen und rund 1.100 DSD-Schulen. Joachim Lauer, Leiter der ZfA, betont die Bedeutung der vermittelten Lehrkräfte für die Qualität der von der ZfA betreuten Auslandsschulen. Er dankte den Abgeordneten für die zusätzlichen Mittel, die für eine bessere Bezahlung der Lehrkräfte seit 2016 vom Bundestag bereitgestellt werden.

Wichtiges Ziel der Maßnahmen der ZfA ist, die Schülerinnen und Schüler bestmöglich auf ein Studium in Deutschland oder eine berufliche Perspektive in einem deutschsprachigen Kontext vorzubereiten. Dazu hat die ZfA beispielsweise ihre Alumni-Arbeit systematisch ausgebaut und mit 26 Hochschulen und sieben Studienkollegs Kooperationsvereinbarungen zur gezielten Förderung und Beratung der Absolventen abgeschlossen. Das Interesse an einem Studium in Deutschland bei den Absolventen ist groß. Ganz vorne stehen als Studienwunsch mit 34 Prozent naturwissenschaftliche Fächer, gefolgt vom Medizin (30 Prozent) und Wirtschaftswissenschaften (22 Prozent), wie eine Umfrage an den von der ZfA betreuten Schulen zeigte.

Wie geht es weiter mit PASCH?

Einig war man sich, dass PASCH ein großer Erfolg ist und nach Möglichkeit weiter ausgebaut werden sollte. Auch der Übergang von Schule zu Studium und Beruf könnte mit zusätzlichen Studienstipendien oder Austauschprogrammen weiter gefestigt werden. Die berufliche Bildung und das Thema Digitalisierung wurden ebenfalls als wichtige Entwicklungsfelder aufgeführt.

Für 2018 stehen zudem einige Jubiläen an: 10 Jahre PASCH, 50 Jahre ZfA und 140 Jahre Auslandsschulförderung wollen gebührend begangen werden!