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Bildungsmesse didacta: starkes Besucheraufkommen beim Auslandsschulwesen

Datum 21.02.2017

Mehr als 85.000 Besucherinnen und Besucher schoben sich vom 14. bis zum 18. Februar durch die Hallen der Bildungsmesse didacta in Stuttgart. Viele von ihnen fanden den Weg zum Stand der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) und zum Campus der Deutschen Auslandsschulen.

"Abermals stellten Lehrer mit 30 Prozent die größte Besuchergruppe, gefolgt von Erziehern (19 Prozent)", teilte der didacta-Verband in einer Pressemitteilung mit. Das war auch auf dem insgesamt rund 470 Quadratmeter umfassenden Areal der Auslandsschularbeit zu spüren, auf dem an allen Messetagen ein starkes Besucheraufkommen zu verzeichnen war. "Wie kann ich im Ausland unterrichten?" war die zentrale Frage, die die Standbetreuer der ZfA wie auch die Vertreterinnen und Vertreter der fast 50 Deutschen Auslandsschulen immer wieder an den Messeständen beantworteten.

Doch nicht nur der Weg der Bewerbung war Thema in den zahlreichen Beratungsgesprächen. Schulvertreterinnen und Schulvertreter, die eigens für die Messe aus dem Ausland angereist waren, informierten interessierte Lehrkräfte, Referendarinnen und Referendare sowie Lehramtsstudierende auch sehr konkret über ihre Schulen und das Leben und Arbeiten vor Ort.

Informationen aus erster Hand: Infoveranstaltung für interessierte Bewerber Bildungsmesse didacta: starkes Besucheraufkommen beim Auslandsschulwe-senQuelle: ZfA

Spannende Reise um die Welt

Dr. Reinhardt Köhler, der für die ZfA die Informationsveranstaltungen moderierte, lud die Standbesucherinnen und -besucher zu einer spannenden Reise ein: Weltweit warten interessante Arbeitsplätze an 140 Deutschen Auslandsschulen, rund 25 Deutsch-Profil-Schulen sowie über 1.100 Sprachdiplomschulen auf engagierte Lehrerinnen und Lehrer aus Deutschland.

Zu den wichtigsten Voraussetzungen für den mehrjährigen Auslandseinsatz gehören das zweite Staatsexamen oder ein Master Deutsch als Fremdsprache. Besonders gefragt sind die Fächer Deutsch und moderne Fremdsprachen mit Beifach oder eine mathematisch-naturwissenschaftliche Fächerkombination, am besten mit der Lehrbefähigung für die Sekundarstufe II.

Vielfältiges Informationsangebot

Weltweite Perspektiven:  Beratungsgespräch am ZfA-Stand Bildungsmesse didacta: starkes Besucheraufkommen beim Auslandsschulwe-senQuelle: ZfA

"Für uns hat sich die Messepräsenz gelohnt, wir konnten viele sehr konkrete Bewerbergespräche führen", berichteten teilnehmende Schulen. Vielfach für die Gespräche genutzt wurde der gemeinsame Lounge-Bereich auf dem DAS-Campus. Einige Schulen waren zum ersten Mal dabei, wie beispielsweise die Deutsche Botschaftsschule Addis Abeba. Für sie stand nach der Messe fest: "Auch im nächsten Jahr sind wir wieder dabei!"

Auch für die ZfA war die didacta ein Erfolg: "Dank des großflächigen und vielfältigen Informationsangebotes konnten wir auch viele Neulinge für die Welt des Auslandsschulwesens begeistern", erklärte Werner Henkelmann vom ZfA-Messeteam. "Durch den engen Austausch mit den vertretenen Schulen werden sicher viele offene Stellen demnächst optimal besetzt werden können". Neben den Auslandsschulen ergänzten der Weltverband Deutscher Auslandsschulen (WDA) und der Verband deutscher Lehrer im Ausland (VdLiA) das Beratungsangebot.

Mehr zum Bewerbungsverfahren erfahren Sie hier.

Die Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) des Bundesverwaltungsamtes betreut im Auftrag des Auswärtigen Amts und unter Mitwirkung der Länder derzeit 140 Deutsche Auslandsschulen, rund 25 Deutsch-Profil-Schulen sowie rund 1.100 Sprachdiplomschulen. Sie fördert die Schulen in finanzieller, personeller und pädagogischer Hinsicht und begleitet ihre qualitätsorientierte Schulentwicklung. Die ZfA berät bei der Gründung neuer Schulen mit deutschem Profil, beim Aufbau des Deutschunterrichts in lokalen Schulen und bei der Einführung deutscher Schulabschlüsse nach internationalen Standards.