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didacta 2016: Auslandsschuldienst stark gefragt

Datum 24.02.2016 13:57 Uhr

"Im Ausland zu unterrichten war schon immer mein Traum", erklärte ein Lehrer am Messestand der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) auf der Bildungsmesse didacta in Köln. Vom 16. bis zum 20. Februar informierten die ZfA und über 40 Deutsche Auslandsschulen Lehrkräfte, die diesen Traum verwirklichen möchten.

Wie kann ich in den Auslandsschuldienst wechseln? Welche Voraussetzungen muss ich mitbringen? Muss ich die Sprache des Landes beherrschen? Diese und viele weitere Fragen beantworteten die ZfA-Standbetreuer an den fünf Messetagen zahlreichen am Auslandsschuldienst interessierten Lehrkräften.

"Das Auslandsschulwesen stieß auf großes Interesse", erklärt Rolf Kohorst, der für Personalgewinnung zuständige Fachbereichsleiter der ZfA. "Bei rund 2000 aus Deutschland vermittelten Lehrkräften im Auslandsschuldienst und ca. 400 Neuvermittlungen jährlich stehen die Vermittlungschancen gut. Sie sind allerdings abhängig von der jeweiligen Lehrbefähigung und den Fächerkombinationen. Vor allem Lehrkräfte für die Sekundarstufe II mit Deutsch und/oder modernen Fremdsprachen und Beifach oder für den mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich sind im Auslandsschulwesen stark gefragt."

Vortrag am ZfA-Stand: Reise zu den SchulstandortenQuelle: ZfA

Zweimal täglich fanden Informationsveranstaltungen am Messestand statt. Lehrkräfte und Schulleitungen berichteten von ihren persönlichen Erfahrungen im Auslandsschuldienst. Moderiert von Dr. Reinhard Köhler, ehemaliger Ländervorsitzender des Bund-Länder-Ausschusses für schulische Arbeit im Ausland, erhielten Bewerber Informationen aus erster Hand und hatten Gelegenheit Fragen zu stellen.

Internationales Kollegium

Einen lebendigen Eindruck von der vielfältigen Arbeit an den Deutschen Auslandsschulen konnten sich die Messebesucher auch auf dem Campus der Deutschen Auslandsschulen verschaffen. In Gemeinschafts- und Einzelständen präsentierten sich über 40 Schulen. Neben Fakten wie Schulgröße, Art der Lehrpläne, Zusammensetzung der Schülerschaft und des Kollegiums und konkrete Vakanzen, boten sie vor allem einen Einblick in das Leben vor Ort.

Begeistert erzählten Lehrerinnen und Lehrer, Schulleiterinnen und Schulleiter und Schulvorstände vom Leben und Arbeiten am Schulstandort, von ihren Schülern, für die Deutsch in der Regel keine Muttersprache ist, von der bereichernden Arbeit in einem internationalen Kollegium, den eigenen Gestaltungsspielräumen an der Schule und vielem mehr. "Wir konnten während der Messe zahlreiche Pädagogen für die Auslandsschularbeit interessieren. Viele Kollegen möchten sich jetzt direkt bewerben", hieß es seitens der teilnehmenden Schulen.
Auch die ZfA zieht ein positives Fazit: "Die insgesamt 550 m² Ausstellungsfläche boten einen optimalen Rahmen, um das Auslandsschulwesen insgesamt vorzustellen. Das wurde von den Messebesuchern sehr gut angenommen", resümiert Kohorst.

Neugierig geworden? Mehr zum Unterrichten an von der Bundesrepublik Deutschland geförderten Schulen im Ausland finden Sie unter www.auslandsschulwesen.de/Bewerbung

Die Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) des Bundesverwaltungsamtes betreut im Auftrag des Auswärtigen Amts und unter Mitwirkung der Länder die 140 Deutschen Auslandsschulen und die rund 1.100 Sprachdiplomschulen personell, finanziell und pädagogisch. Die ZfA verstärkt die qualitätsorientierte Schulentwicklung und unterstützt die Gründung neuer Schulen mit deutschem Profil. Sie berät lokale Schulen beim Aufbau des Deutschunterrichts und bei der Einführung deutscher Schulabschlüsse nach internationalen Standards.

Interessierte Lehrkräfte am ZfA-StandQuelle: ZfA

aktuelle Stellenangebote an Deutschen AuslandsschulenQuelle: ZfA

Individuelle Beratung am ZfA-StandQuelle: ZfA