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didacta: ZfA präsentiert Abenteuer Auslandsschulwesen

Datum 04.03.2015

Rund 72.000 Besucherinnen und Besucher fanden sich vom 24. bis 28. Februar auf der Bildungsmesse didacta in Hannover ein. Unter ihnen zahlreiche zukünftige Auslandslehrkräfte, die den Campus Deutsche Auslandsschulen (DAS) und den Stand der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) besuchten.

Von Kiew nach Quito, von Bogotá bis Budapest: Auf eine spannende Reise durch die bunte Welt der Auslandsschulen wurden interessierte Lehrkräfte, Referendarinnen und Referendare sowie Lehramtsstudierende am ZfA-Stand eingeladen. In Vortragsveranstaltungen und in persönlichen Beratungsgesprächen erfuhren die zukünftigen Bewerberinnen und Bewerber für den Auslandsschuldienst alles, was sie zum Start in das Abenteuer Auslandsschulwesen wissen müssen.

Gute Vermittlungschancen

Während eines BeratungsgesprächesQuelle: ZfA

"Von der Vielfalt unserer Einsatzorte an den mehr als 140 Deutschen Auslandsschulen und den über 1100 Sprachdiplomschulen rund um den Globus waren die Besucher überrascht", erklärt Standbetreuer Werner Henkelmann von der ZfA. Die Pädagogen staunten auch darüber, dass rund 2000 aus Deutschland vermittelte Lehrkräfte in unterschiedlichen Funktionen zeitgleich im Auslandsschuldienst tätig sind, dass jährlich ca. 400 Pädagogen von der ZfA neu vermittelt werden und dass die Lehrerinnen und Lehrer gleich nach dem Referendariat im Ausland unterrichten dürfen. Fazit: Die Vermittlungschancen stehen gut, sind allerdings abhängig von der jeweiligen Lehrbefähigung und den Fächerkombinationen. "Überwiegend vermitteln wir Lehrkräfte für die Sekundarstufe II mit Deutsch und/oder modernen Fremdsprachen und Beifach oder für den mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich", so Henkelmann.

Campus Deutsche Auslandsschulen

Doch was erwartet eine Lehrkraft aus Deutschland genau an einer Deutschen Schule im Ausland? Dazu standen Pädagogen, Schulleiterinnen und Schulleiter sowie Schulvorstände von über 40 Auslandsschulen auf dem DAS-Campus den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern Rede und Antwort. In Gemeinschafts- oder Einzelständen der Schulen erfuhren die Interessierten aus erster Hand Wissenswertes über Schulgröße, Art der Lehrpläne, Zusammensetzung der Schülerschaft und des Kollegiums, konkrete Vakanzen und vor allem über das Leben vor Ort. Trotz aller regionaler Unterschiede: Die Unterrichtssprache ist an allen Auslandsschulen Deutsch. Allerdings sollten sich die Lehrkräfte vor Ort die Landessprache aneignen, um zum Beispiel Elterngespräche führen zu können.

Im gemeinsamen Lounge-Bereich auf dem DAS-Campus nutzten auch einige Schulleiterinnen und Schulleiter die Gelegenheit, um Vorstellungsgespräche mit Bewerbern zu führen. Bestimmt wurde der ein oder andere Vertrag direkt auf der didacta geschlossen.

Mehr Informationen zum Bewerbungsverfahren finden Sie unter www.auslandsschulen.de/bewerbung.