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Staatsministerin informiert sich über duale Ausbildung in Spanien

Datum 12.03.2015

In Spanien ist das deutsche duale Ausbildungsmodell in aller Munde. Die deutsche Berufsschule Formación Empresarial Dual Alemán (FEDA) in Madrid ist dabei gefragte Gesprächspartnerin. Am 9. März besuchte Prof. Dr. Maria Böhmer, Staatsministerin im Auswärtigen Amt, die Einrichtung.

von links: Karl Matthias Klause (Büroleiter), Dr. Bernhard Iber (Präsident der FEDA), Susanne Gierth (Schulleiterin FEDA), Staatsministerin Böhmer, Alfred Giehl (Vorstand FEDA), Peter Platte (Deutsche Botschaft)Quelle: FEDA Madrid

Die Politikerin informierte sich über die Arbeit, die die FEDA als anerkannte deutsche Auslandsberufsschule im Bereich der dualen Berufsausbildung in Spanien leistet. Dr. Bernhard Iber, Präsident des Vorstandes der FEDA, und Schulleiterin Susanne Gierth erläuterten Böhmer das pädagogische Konzept der Schule. Im deutschen Zweig der FEDA werden derzeit Industriekaufleute und Kaufleute für Spedition und Logistik ausgebildet. In dem neu eingerichteten spanischen Zweig absolvieren junge Spanier in spanischer Sprache, aber ebenfalls nach dem deutschen dualen System, eine Ausbildung zum Técnico en Comercio (Verkäufer/in). Insgesamt lernen an der FEDA zurzeit 67 Schülerinnen und Schüler.

Das Interesse der Staatsministerin galt der Entwicklung der dualen Berufsausbildung in Spanien und dem besonderen Bildungsauftrag, den die FEDA Madrid als Träger der auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik seit über 30 Jahren vor Ort erfüllt. "In Spanien findet das deutsche duale Ausbildungsmodell große Anerkennung in allen Sparten der hiesigen Gesellschaft. Die FEDA ist dabei gefragte Gesprächspartnerin als Repräsentantin dieses Systems", heißt es seitens der Schule.

Berufsbildende Zentren im Ausland

Die deutsche Berufsschule Formación Empresarial Dual Alemán (FEDA) in Madrid gehört zu den mehr als 140 Deutschen Auslandsschulen, die von der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) des Bundesverwaltungsamtes im Auftrag des Auswärtigen Amts und unter Mitwirkung der Länder personell, finanziell und pädagogisch betreut werden. Die ZfA verstärkt die qualitätsorientierte Schulentwicklung und unterstützt die Gründung neuer Schulen mit deutschem Profil. Sie berät lokale Schulen beim Aufbau des Deutschunterrichts und bei der Einführung deutscher Schulabschlüsse nach internationalen Standards. An zwölf Berufsbildenden Zentren im Ausland wird die duale Ausbildung zu kaufmännischen und gewerblich technischen Berufen angeboten.