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Museum Friedland im Hörfunk

"Flucht, Vertreibung, Neubeginn" – für eine Sendung über das geplante Museum Friedland hat NDR1-Redakteurin Ute Andres Zeitzeugen interviewt.

Datum 13.06.2014

In das Grenzdurchgangslager Friedland bei Göttingen kamen in den vergangenen Jahrzehnten mehr als 4,5 Millionen Menschen: Kriegsheimkehrer, Vertriebene, Spätaussiedler und Flüchtlinge aus aller Welt.

Das Land Niedersachsen plant dort jetzt ein zeitgeschichtliches Museum zu den Themen Flucht, Vertreibung, Migration und Integration. Im Jahr 2015, dem 70. Gründungsjahr des Grenzdurchgangslagers, soll das „Museum Friedland“ eröffnet werden. Vor wenigen Tagen hat der Haushaltsausschuss des Niedersächsischen Landtages die Mittel für den ersten Bauabschnitt freigegeben. Insgesamt werden etwa 15 Millionen Euro in den Bau investiert.

Friedland Heimkehrerglocke Friedland Heimkehrerglocke


Das Bundesverwaltungsamt (BVA), das als einzige Behörde bundesweit für die Registrierung und Verteilung der Spätaussiedler zuständig ist, hat in dem Museumskonzept als „Verwaltungsbaustein“ einen festen Ausstellungsplatz. Besonderes Interesse gilt dabei der Zentralkartei des BVA in der Außenstelle Friedland, die für wissenschaftliche Arbeiten zugänglich gemacht werden soll.


In dem Hörfunk-Spezial "Unser Thema – Flucht, Vertreibung, Neubeginn – Das Museumsprojekt im Grenzdurchgangslager Friedland" kamen neben heutigen Flüchtlingen die Berliner Museumskuratoren sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Grenzdurchgangslagers zu Wort.

Sendetermin: NDR 1 Niedersachsen, Donnerstag 19. Juni, 19.05 Uhr.

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