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„VIS User Conference“ im BVA

Europa trifft sich in Köln

Logo VIS User Group

Datum 17.10.2014

Vom 07.-09. Oktober 2014 veranstaltete das Bundesverwaltungsamt (BVA) eine dreitägige, europäische Fachkonferenz zum Visa-Informationssystem (VIS).

Das VIS soll durch einen europa-weiten Datenaustausch über Visa, die für einen kurzfristigen Aufenthalt erteilt werden, dazu beitragen, Bedrohungen der öffentlichen Sicherheit vorzubeugen, Visumbetrug zu verhindern, Kontrollen an den Außengrenzen und im Hoheitsgebiet der Mitgliedsstaaten zu erleichtern sowie die Identifizierung und Rückführung illegaler Einwanderer zu ermöglichen.

Die vom BVA initiierte VIS User Group hat das Ziel den europaweiten Austausch zwischen den Mitgliedsstaaten zu fördern und die zentralen und nationalen Anwendungen und Systeme kooperativ weiterzuentwickeln. Nach der erfolgreichen europäischen Konferenz im BVA im Jahr 2012 mit einem Schwerpunkt auf Biometrie (http://www.bva.bund.de/EN/Tasks/Visa_Information_System/VIS_User_Conference_2012.html) standen diesmal die bisherigen Erfahrungen im Umgang mit dem VIS sowie technische und operative Herausforderungen im Rahmen der nationalen Integration im Vordergrund.

Präsident Verenkotte begrüßt die europäischen Gäste Präsident Verenkotte begrüßt die europäischen GästePräsident Verenkotte begrüßt die europäischen Gäste

Nach der herzlichen Begrüßung von Herrn Präsident Verenkotte folgten die Teilnehmer in drei Tagen insgesamt über 40 spannenden Vorträgen und Live-Präsentationen und diskutierten lebhaft miteinander. Zusätzlich folgten Vorträge von verschiedenen europäischen Institutionen, darunter ein Statusbericht der Europäischen Kommission zur europäischen „Smart Borders“ Initiative.

Vertreter der Europäischen Kommission zum Thema "Smart Borders" Vertreter der Europäischen Kommission zum Thema "Smart Borders"Vertreter der Europäischen Kommission zum Thema „Smart Borders

Der Einladung des BVA folgten insgesamt über 80 Teilnehmer/innen aus 27 europäischen Ländern (Österreich, Belgien, Bulgarien, Kroatien, Zypern, Tschechien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Italien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Spanien, Schweden, Schweiz).

Europaweiter Erfahrungsaustausch Europaweiter ErfahrungsaustauschEuropaweiter Erfahrungsaustausch

Überdies konnte das BVA Vertreter der Europäischen Kommission (EU KOM), der europäischen IT-Agentur „eu-LISA“, der europäischen Agentur für die operative Zusammenarbeit an den Außengrenzen „Frontex“ und des Joint Research Center (JRC) der EU KOM begrüßen. Auf deutscher Seite nahmen neben dem BVA auch Vertreter des Auswärtigen Amtes (AA), des Bundesministerium des Innern (BMI), der Bundespolizei (BPOL) und des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) teil.

Tschechische Delegation über die Erfahrungen der Grenzkontrolle Tschechische Delegation über die Erfahrungen der GrenzkontrolleTschechische Delegation über die Erfahrungen im Rahmen der Grenzkontrolle

Der europäische konstruktive und transparente Erfahrungsaustausch im Rahmen dieser Veranstaltung wurde von allen Beteiligten als großer Erfolg und Mehrwert gewürdigt.

Auf Initiative des BVA wird dieser Austausch zukünftig institutionalisiert und in eine gemeinsame und regelmäßige europäische Veranstaltungsreihe mit wechselnden Gastgeberländern übergehen. Schon jetzt haben sich die Niederlande und Norwegen bereit erklärt, die Reihe im kommenden Jahr fortzuführen. Das BVA wird diese Länder bei der Durchführung unterstützen und stellt für die Organisation und das übergreifende Wissensmanagement die zentrale Infrastruktur zur Verfügung.

Gäste aus 27 Mitgliedstaaten, EU Kommission, JRC, Frontex uvm. Gäste aus 27 Mitgliedstaaten, EU Kommission, JRC, Frontex uvm.Gäste aus 27 Mitgliedstaaten, EU Kommission, JRC, Frontex uvm.