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BVA beim 16. Kongress neueVerwaltung

Datum 09.06.2015

"stabil.mobil.agil" lautete dieses Jahr das Motto des Kongresses "neueVerwaltung", der am 2. und 3. Juni 2015 in Leipzig stattfand.

Der Kongress neueVerwaltung findet seit dem Jahr 2000 jährlich im Congress Center Leipzig statt und widmet sich dem Thema eGovernment. Er wird von der dbb akademie, der Bildungseinrichtung des dbb beamtenbund und tarifunion, veranstaltet.

Themenschwerpunkte wie z.B. Personal-, Gesundheits- und Wissensmanagement sowie elektronische Rechnungsbearbeitung brachten in diesem Jahr zahlreiche Entscheidungsträger aus Bund, Ländern und Gemeinden zusammen, um sich über aktuelle Herausforderungen und neue Ideen auszutauschen.

Das Bundesverwaltungsamt (BVA) war mit einem eigenen Stand vertreten.

Mitarbeiterinnen des BVA im Gespräch mit BesuchernMitarbeiterinnen des BVA im Gespräch mit Besuchern

Zu dem Thema "eRecruiting in der öffentlichen Verwaltung" informierte Katharina Lukanowski, als Vertreterin des Fachbereiches für Personalgewinnung, über das vom BVA eingesetzte Online-Bewerbungssystem. Dieses System verspricht den Kundenbehörden enormes Einsparpotential: Die arbeitsintensive Erfassungstätigkeit entfällt, konkrete Angaben zu erforderlichen Kenntnissen und Erfahrungen werden direkt von den Bewerberinnen und Bewerbern gemacht.
Durch Weiterentwicklung des Online-Systems, das in Kürze als webbasierte Version vorliegen wird, haben Kundenbehörden dann unmittelbar nach Bewerbung Zugriff auf die Angaben und Unterlagen. So wird die Bearbeitungszeit und die Verfahrensdauer nochmals verkürzt.

Daneben stellten Hans-Peter-Grommes, Referatsleiter im BVA, sowie Vanessa Jung und Michael Rauß das Thema "Arbeitszeitmanagement" vor. Das BVA setzt unter dem Arbeitstitel FAZIT (flexible Arbeitszeiten im Team) ein ganzheitliches Arbeitszeitmanagement seit Jahren um. Ganzheitlich bedeutet hierbei, dass die Einzelprozesse, wie z.B. Erholungsurlaub, sonstige Abwesenheiten, Gesundheitsmanagement, Schichtdienste, Arbeitszeitflexibilisierung, Telearbeit, Teilzeit und Zeitabrechnung immer in ihrer jeweiligen Abhängigkeit zueinander betrachtet werden. Dieses Vorgehensmodell hilft bei der Optimierung der Geschäftsprozesse. Standardisierte Abläufe sowie die Aufgabenbündelung stehen daher im Vordergrund.

Michael Rauß (BVA) im Gespräch mit Vizepräsidentin Silvia Bechtold (BVA)Michael Rauß (BVA) im Gespräch mit Vizepräsidentin Silvia Bechtold (BVA)

Weiterhin hat das BVA zu verschiedenen Vorträgen eingeladen, welche zu Diskussionen anregten.

Klaus Wolter, Leiter der Vergabestelle für Berechtigungszertifikate im BVA, erläuterte in seinem Vortrag die Chancen und Herausforderungen der Online-Ausweisfunktion des Personalausweises.
Die Online-Ausweisfunktion des Neuen Personalausweises (nPA) und des elektronischen Aufenthaltstitels (eAT) erleichtert die gegenseitige Identifikation zwischen Bürgerinnen und Bürgern und Verwaltung. Klaus Wolter erläuterte die neue Funktion und ordnete im Verhältnis zur Signatur und zu DE-Mail die verschiedenen Einsatzszenarien ein. Dargestellt wurde auch der Prüfungsmaßstab für die datenschutzrechtliche Bewertung der Nutzungsberechtigung.

Vortrag von Klaus Wolter (BVA) auf dem Kongress neueVerwaltungVortrag von Klaus Wolter (BVA) auf dem Kongress neueVerwaltung

"Benchmarking von Unterstützungsprozessen – Auch die Verwaltung kann voneinander Lernen" hieß der Vortragstitel von Benjamin Schwabl, Mitarbeiter im BVA (Kompetenzzentrum Prozessmanagement; Organisationsberatung). In einem Prozess-Benchmarking werden die Prozesse sowie entsprechende Kennzahlen einer Organisation systematisch und vergleichend analysiert. Dabei werden Benchmarks, also Vergleichswerte, definiert und durch den Vergleich zwischen mehreren Organisationen eigene Stärken und Schwächen erkannt. Mit Hilfe von Prozess-Benchmarking kann voneinander gelernt werden, auf welche Weise und in welchem Umfang die Abläufe effizienter gestaltet und die Qualität der Leistungen erhöht werden können.

Vortrag von Benjamin Schwabl (BVA) auf dem Kongress neueVerwaltungVortrag von Benjamin Schwabl (BVA) auf dem Kongress neueVerwaltung

Durch die Einführung der eRechnung sollen große Einsparpotenziale erreicht werden. Die Idee hierbei ist, den Inhalt einer Rechnung, d.h. alle Informationen, die für die Zuordnung und Begleichung notwendig sind, in strukturierter Form so zu übermitteln, dass durch entsprechende IT-Unterstützung alle Rechnungsinhalte automatisiert in die Buchungssoftware übertragen werden. Das BVA ist eine der teilnehmenden Pilotbehörden. Heinz Vossenkuhl, Mitarbeiter des BVA (Finanzmanagement), referierte hierzu unter dem Titel "Wo bitte geht‘s zur eRechnung? – Ein Erfahrungsbericht" in dem Forum "Digitaler Zahlungsverkehr".

Vortrag von Heinz Vossenkuhl (BVA) auf dem Kongress neueVerwaltungVortrag von Heinz Vossenkuhl (BVA) auf dem Kongress neueVerwaltung