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Gelungene CeBIT-Teilnahme des Bundesverwaltungsamtes

Datum 21.03.2014

An einem gemeinsamen Stand stellten Bund und Länder auf der neu ausgerichteten CeBIT ihre Projekte unter dem Leitthema "Datability" vor.

Die Bundesstelle für Informationstechnik (BIT) des Bundesverwaltungsamtes bietet als eines der DLZ-IT des Bundes seit Jahren IT-Lösungen und IT-Produkte zur Erfüllung des Verwaltungsauftrages für ihre Kunden an.

Mit dem Großprojekt "eBAföG" hat das BVA in sieben Jahren zahlreiche Erfahrungen in der Problematik der Ablösung einer Großrechner-Anwendung, inklusive einer Datenmigration gesammelt. Der Projektleiter resümierte im Vortrag "Abschlussbericht des Projektes eBAföG und Ausblick Ausbau E-Government". Er informierte aber auch zur Perspektive dieses Verfahrens und wies ausdrücklich auf den aktuellen Ausbau des E-Government gerade in diesem Bereich hin.
Im Anschluss an die Präsentation konnten interessante Kontakte zur Wissenschaft und zur Wirtschaft geknüpft werden. Diese weisen sowohl auf mögliche Kooperationen einzelner Themengebiete im Hochschulbereich hin, als auch auf Querverbindungen zu vergleichbaren IT-Produkten der BIT (Informationssystem Auslandsschulwesen).


Ebenfalls interessante Fachgespräche führte ein Referent des BVA nach seinem Vortrag zum Thema "Wissensmanagement 4.0 - nächste Generation". Informationen und Wissen sind für eine effiziente und effektive Aufgabenerfüllung von zentraler Bedeutung. Insbesondere die Unterstützung durch moderne Informationstechnologie macht einen zielgerichteten Umgang mit Informationen erforderlich.

Ein weiterer Referent des BVA nahm an einer Forumsdiskussion zum Thema "Elektronischer Rechnungsaustausch mit der Verwaltung – Anforderungen und Chancen" teil. Die Diskussionsteilnehmer des BMI, BVA und der Bundesdruckerei haben sich im Forum über den aktuellen Stand zur elektronischen Rechnungsbearbeitung ausgetauscht und die damit verbundenen Herausforderungen und Möglichkeiten erörtert. Der Referent des BVA erläuterte wie die Umsetzung der Richtlinie des Europäischen Parlaments über die elektronische Rechnungsstellung erfolgen kann. Bei der Richtlinie geht es nicht nur darum die Erstellung, Versendung, Übermittlung und Entgegennahme, sondern auch die Verarbeitung einer Rechnung vollständig zu automatisieren. Das heißt, dass die Empfänger die Rechnungen automatisch und digital verarbeiten müssen und zwar auf Basis von strukturierten Daten; eine bloße Bilddatei reicht hierfür nicht aus. Da das BVA bereits seit 2009 sowohl für Bestellprozesse als auch für die Rechnungsbearbeitung einen web-basierten Workflow mit der ERP-Software MACH einsetzt, würde die Integration der eRechnung den derzeit bestehenden Medienbruch mit papierbasierten Rechnungen beseitigen und einen durchgängigen IT-unterlegten Bearbeitungsprozess ermöglichen.

Auch die Vergabestelle für Berechtigungszertifikate (VfB) des Bundesverwaltungsamtes präsentierte sich auf der CeBIT 2014. Das Interesse an der Online-Ausweisfunktion des neuen Personalausweises bei Behörden, Wirtschaft und Bürgerinnen und Bürger ist weiterhin groß. Das Angebot an innovativen Anwendungen mit der Online-Ausweisfunktion wird noch vielfältiger.

Beispielsweise gibt es künftig die Möglichkeit für Bürgerinnen und Bürger, einer Behörde eine Lastschrift zu erteilen, und statt eines Papierformulars die Online-Ausweisfunktion zu benutzen. Weiterhin wird als vertrauensbildende Maßnahme angeboten, dass jeder Bürger sich nun im Web anzeigen lassen kann, welche Daten im elektronischen ID-Bereich des Personalausweises über ihn gespeichert sind.


Zukunftsweisend hat die Bundesdruckerei ein Verfahren gezeigt, bei dem die Online-Ausweisfunktion die Geld- oder Bankkarte für Online-Überweisungen ersetzt. Das vorgeführte Verfahren kommt ohne TANs aus. Der Kartenleser zeigt die kompletten Transaktionsdaten an, die der Anwender durch Eingabe seiner Ausweis-PIN auf den Weg bringt. Auch das Anmelden mit Kontonummer oder Benutzernamen und PIN entfällt.

Messestand der Bundesbeauftragten für Informationstechnik (BfIT)Quelle: BVA

Besucher aus Behörden und der Wirtschaft zeigten zudem großes Interesse an der Architektur der Register Factory. Zu einem Erfahrungsaustausch am Messestand war das Bayerische Landesamt für Umwelt speziell zu dieser Thematik zur CeBIT angereist.

Die gemeinsame Präsentation zum Veränderungsmanagement (VM) für die IT-Konsolidierung und dem Architekturmanagement mit dem Leitsatz "Architekturstandards zum Durchbruch bringen" wurde sowohl gezielt von interessierten Fachbesuchern und Fachbesucherinnen, als auch spontan von zum Beispiel Studierenden technischer Studiengänge in Anspruch genommen. Trotz eines eher theoretischen Ansatzes des VM konnten neben Gesprächen zu allgemeinen Fragestellungen zu den aktuellen Schwerpunktthemen der BIT, Standbesucher auch mit Informationen zu umfangreichen Beratungsleistungen der IT versorgt werden.

Auch wenn durch die Neuausrichtung der CeBIT inzwischen weitaus weniger Besuchertage als noch vor einigen Jahren zu verzeichnen sind , ist das Interesse beim BVA durchweg hoch gewesen und insgesamt ein positives Fazit zu ziehen.

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Impressionen von der CeBIT 2014