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Was ändert sich durch das Auslandsschulgesetz für die Deutschen Auslandsschulen?

Mit dem Auslandsschulgesetz hat die Förderung der Deutschen Auslandsschulen erstmals eine eigene gesetzliche Grundlage erhalten. Während diese Förderung bisher ausschließlich als freiwillige Förderung über Zuwendungen des Bundes erfolgte, schafft das Gesetz für Deutsche Auslandsschulen mit nachhaltig hohen Abschlusszahlen einen gesetzlichen Anspruch auf Förderung. Das Auslandsschulgesetz setzt zudem das 2011 zwischen Bund und Ländern beschlossene Reformkonzept für das Auslandsschulwesen um. Die zur Durchführung eines fachgerechten Unterrichts und zur Anerkennung von Abschlüssen an Deutschen Auslandsschulen zwischen Bund und Ländern vereinbarte erforderliche Anzahl von deutschen Auslandsdienstlehrkräften wurde abgesenkt. Die Schulen erhalten nun im Gegenzug eine erhöhte finanzielle Förderung und haben die Freiheit, diese Gelder entweder für die Vermittlung zusätzlicher deutscher Auslandslehrer, für die Einstellung geeigneter Lehrkräfte vor Ort oder für andere Belange des regulären Schulbetriebs zu verwenden. Die finanzielle Förderung wird – anders als bisher – als "Budget", also als Festbetrag unabhängig von den Eigenmitteln der Auslandsschulen, gewährt. Für die Auslandsschulen bedeutet dies ein neues Maß an Transparenz, Planbarkeit und Gestaltungsspielraum.