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Op­ti­ons­ver­fah­ren

Seit dem 01. Ja­nu­ar 2000 er­wirbt ein Kind aus­län­di­scher El­tern un­ter den Vor­aus­set­zun­gen des § 4 Abs. 3 StAG die deut­sche Staats­an­ge­hö­rig­keit durch Ge­burt im In­land. Zwi­schen dem 02. Ja­nu­ar 1990 und dem 31. De­zem­ber 1999 im In­land ge­bo­re­ne Kin­der konn­ten die deut­sche Staats­an­ge­hö­rig­keit durch Ein­bür­ge­rung ge­mäß § 40 b StAG er­wer­ben.

So­fern Sie Deut­sche / Deut­scher nach die­sen Re­ge­lun­gen sind, müs­sen Sie nach Er­rei­chen des 21. Le­bens­jah­res er­klä­ren, ob Sie die deut­sche oder die aus­län­di­sche Staats­an­ge­hö­rig­keit be­hal­ten wol­len (§ 29 StAG, so ge­nann­tes „Op­ti­ons­ver­fah­ren“), Auch oh­ne Op­ti­ons­ver­fah­ren blei­ben Sie aber Deut­sche / Deut­scher, wenn Sie

  • acht Jah­re ge­wöhn­li­chen Auf­ent­halt in Deutsch­land hat­ten,
  • sechs Jah­re in Deutsch­land ei­ne Schu­le be­sucht ha­ben,
  • über ei­nen in Deutsch­land er­wor­be­nen Schul­ab­schluss oder ei­ne im In­land ab­ge­schlos­se­ne Be­rufs­aus­bil­dung ver­fü­gen.

Von der Op­ti­ons­pflicht sind Sie eben­falls be­freit, wenn Sie ne­ben der deut­schen Staats­an­ge­hö­rig­keit aus­schließ­lich in Be­sitz ei­ner EU-Staats­an­ge­hö­rig­keit oder der Staats­an­ge­hö­rig­keit der Schweiz sind.

Er­fül­len Sie die oben ge­nann­ten Vor­aus­set­zun­gen nicht, wer­den Sie mit Er­rei­chen des 21. Le­bens­jah­res von der zu­stän­di­gen Staats­an­ge­hö­rig­keits­be­hör­de an­ge­schrie­ben und über das Op­ti­ons­ver­fah­ren, Ih­re Rech­te und Pflich­ten und die wei­te­ren Schrit­te um­fas­send auf­ge­klärt (Hin­weis­schrei­ben). Bis da­hin müs­sen Sie selbst nichts Wei­te­res ver­an­las­sen.

Ha­ben Sie zu die­sem Zeit­punkt Ih­ren Wohn­sitz im Aus­land, ist das Bun­des­ver­wal­tungs­amt für die Durch­füh­rung des Op­ti­ons­ver­fah­rens zu­stän­dig. Kön­nen wir Sie nicht er­rei­chen wird das Hin­weis­schrei­ben an Sie öf­fent­lich zu­ge­stellt. Ge­ben Sie dann in­ner­halb von zwei Jah­ren kei­ne Er­klä­rung ab, ver­lie­ren Sie au­to­ma­tisch die deut­sche Staats­an­ge­hö­rig­keit. Es ist da­her wich­tig, dass Sie uns Ih­re Adres­se oder Adress­än­de­rung mit­tei­len.

Hin­weis zum "An­trag auf vor­zei­ti­ge Fest­stel­lung des Nicht­be­ste­hens der Op­ti­ons­pflicht":

Sie kön­nen be­reits vor Er­rei­chen des 21. Le­bens­jah­res auf An­trag von der zu­stän­di­gen Staats­an­ge­hö­rig­keits­be­hör­de fest­stel­len las­sen, dass ein Op­ti­ons­ver­fah­ren für Sie nicht mehr durch­ge­führt wer­den muss.

Wenn Sie im Aus­land le­ben, nut­zen Sie bit­te den An­trags­vor­druck des Bun­des­ver­wal­tungs­am­tes. Wei­te­re In­for­ma­tio­nen zum Ver­fah­ren und den be­nö­tig­ten Un­ter­la­gen ent­neh­men Sie dem da­zu­ge­hö­ri­gen Merk­blatt.


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