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Aus­sied­ler­auf­nah­me­ver­fah­ren

Die Auf­nah­me der Per­so­nen, die we­gen ih­rer deut­schen Volks­zu­ge­hö­rig­keit auch heu­te noch von den Fol­gen des Zwei­ten Welt­krie­ges und sei­nen Ne­ben­wir­kun­gen be­trof­fen sind, ist im Bun­des­ver­trie­be­nen­ge­setz (BVFG) ge­re­gelt. Der Ge­setz­ge­ber hat die Zahl der jähr­lich auf­zu­neh­men­den Spätaus­sied­ler und Fa­mi­li­en­an­ge­hö­ri­gen auf rund 100.000 Per­so­nen fest­ge­schrie­ben. Die Auf­nah­me die­ser Per­so­nen und die Steue­rung des Zu­zugs ge­hört zu den Kern­auf­ga­ben der Re­fe­rat­s­grup­pe BS II.

Seit In­kraft­tre­ten des Aus­sied­ler­auf­nah­me­ge­set­zes am 01. Ju­li 1990 müs­sen Aus­sied­ler bzw. Spätaus­sied­ler vor ih­rer Aus­rei­se nach Deutsch­land noch vom Her­kunfts­ge­biet aus ein förm­li­ches Auf­nah­me­ver­fah­ren beim Bun­des­ver­wal­tungs­amt durch­füh­ren. Das Bun­des­ver­wal­tungs­amt prüft im Rah­men die­ses Auf­nah­me­ver­fah­rens, ob die ge­setz­li­chen Vor­aus­set­zun­gen tat­säch­lich er­füllt sind und er­teilt dann den Auf­nah­me­be­scheid. Erst die­ser be­rech­tigt zur Ein­rei­se in die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land.

Auch die nicht­deut­schen Ehe­gat­ten und Ab­kömm­lin­ge des Spätaus­sied­lers, die nicht selbst die Spätaus­sied­le­rei­gen­schaft be­sit­zen, kön­nen in den Auf­nah­me­be­scheid des Spätaus­sied­lers ein­be­zo­gen wer­den, so­fern sie die Vor­aus­set­zun­gen des Bun­des­ver­trie­be­nen­ge­set­zes er­fül­len.

Nach ih­rem Ein­tref­fen im Bun­des­ge­biet wer­den die Spätaus­sied­ler und ih­re Fa­mi­li­en­an­ge­hö­ri­gen in der Au­ßen­stel­le Fried­land des Bun­des­ver­wal­tungs­am­tes re­gis­triert und auf die ein­zel­nen Bun­des­län­der ver­teilt. Gleich­zei­tig wird im Rah­men des Re­gis­trier­ver­fah­rens das Be­schei­ni­gungs­ver­fah­ren ein­ge­lei­tet, für das nun­mehr auch das Bun­des­ver­wal­tungs­amt zu­stän­dig ist.

Ka­men die Aus­sied­ler frü­her vor al­lem aus Po­len und Ru­mä­ni­en, kommt die über­wie­gen­de Mehr­heit der Spätaus­sied­ler heut­zu­ta­ge aus den Nach­fol­ge­staa­ten der ehe­ma­li­gen So­wjet­uni­on.


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