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verschiedene Nationalflaggen; Fahnen verschiedener Nationen; © iStock.com/scanrail

e-SENS – Elec­tro­nic Sim­ple Eu­ro­pean Net­wor­ked Ser­vices

e-SENS ist ein von der Eu­ro­päi­schen Kom­mis­si­on in­iti­ier­ten Pi­lot­groß­pro­jekt, wel­ches am 1. April 2013 star­te­te. Die­ses IT-Pro­jekt ba­siert auf dem Ar­beits­pro­gramm zur Un­ter­stüt­zung der Po­li­tik für In­for­ma­ti­ons- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­no­lo­gi­en (ICT PSP), wel­ches Teil des Rah­men­pro­gramms für Wett­be­werbs­fä­hig­keit und In­no­va­ti­on (CIP) ist. Das Pro­jekt­ziel ist der Auf­bau ei­ner eu­ro­pa­weit an­wend­ba­ren, di­gi­ta­len In­fra­struk­tur für rechts­si­che­re und grenz­über­schrei­ten­de di­gi­ta­le Verwaltungs­dienst­leistungen (e-Go­ver­n­ment Diens­te, wel­che Bür­gern, der Pri­vat­wirt­schaft und Ver­wal­tun­gen zur Ver­fü­gung ste­hen und von die­sen ge­nutzt wer­den. Durch e-SENS soll ei­ne Stär­kung des (di­gi­ta­len) Bin­nen­markts in Eu­ro­pa er­reicht wer­den.

e-SENS – Electronic Simple European Networked Services

Ein Ziel der Eu­ro­päi­schen Uni­on ist es, Gren­zen und Bar­rie­ren in der heu­ti­gen Welt ab­zu­bau­en. Dies stellt die EU vor ver­schie­de­ne Her­aus­for­de­run­gen. Um die­se Her­aus­for­de­run­gen meis­tern zu kön­nen, un­ter­stützt die Eu­ro­päi­sche Uni­on bei­spiels­wei­se die Ent­wick­lung tech­ni­scher Lö­sun­gen in­ner­halb der EU. Der Über­gang ins di­gi­ta­le Zeit­al­ter wird die freie Be­we­gung von Ka­pi­tal, Dienst­leis­tun­gen, Wa­ren und Men­schen er­leich­tern. Im Be­reich der di­gi­ta­len Verwaltungs­dienst­leistungen (e-Go­ver­n­ment Diens­te) ar­bei­ten die Mit­glieds­staa­ten und as­so­zi­ier­ten Län­der dar­an, die na­tio­na­len e-Go­ver­n­ment-Sys­te­me mit­ein­an­der zu ver­bin­den. Dies ge­schieht in e-SENS (Elec­tro­nic Sim­ple Eu­ro­pean Net­wor­ked Ser­vices). e-SENS ist ein Groß­pro­jekt, das auf die Stär­kung des eu­ro­päi­schen di­gi­ta­len Bin­nen­mark­tes durch in­no­va­ti­ve Lö­sun­gen der In­for­ma­ti­ons- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­nik (IKT) in den öf­fent­li­chen Ver­wal­tun­gen ab­zielt.

Knapp 100 Part­ner, dar­un­ter pri­va­te und öf­fent­li­che Kör­per­schaf­ten aus 22 eu­ro­päi­schen Län­dern, wir­ken dar­an mit, recht­li­che, sprach­li­che, or­ga­ni­sa­to­ri­sche und tech­ni­sche Hür­den zu über­win­den. Hier­zu wer­den ef­fi­zi­en­te öf­fent­li­che e-Go­ver­n­ment Dienst­leis­tun­gen auf Grund­la­ge ei­ner eu­ro­pa­weit an­wend­ba­ren di­gi­ta­len In­fra­struk­tur be­reit­ge­stellt. Wie­der­ver­wend­ba­re IT-Kom­po­nen­ten wer­den für IT-Sys­te­me, die in ver­schie­de­nen Le­bens­be­rei­chen zum Ein­satz kom­men, ent­wi­ckelt, z. B. e-Jus­tiz, e-Ge­sund­heit und noch vie­le wei­te­re. Der pra­xis­ori­en­tier­te An­satz, der im Rah­men des Pro­jekts ver­folgt wird, zeigt, dass die di­gi­ta­le Kom­mu­ni­ka­ti­on mit und zwi­schen öf­fent­li­chen Kör­per­schaf­ten auch über Gren­zen hin­weg mög­lich ist. Das lang­fris­ti­ge Ziel die­ser An­stren­gun­gen ist es, das Le­ben der Bür­ger und Un­ter­neh­men in grenz­über­grei­fen­den Si­tua­tio­nen in­ner­halb Eu­ro­pas zu er­leich­tern.

e-SENS bie­tet Vor­tei­le für ei­ne brei­te Grup­pe von An­wen­dern:

  • Mit­glieds­staa­ten wer­den tech­ni­sche Lö­sun­gen er­hal­ten, um in­te­r­ope­ra­ble, ef­fi­zi­en­te, wie­der ver­wend­ba­re öf­fent­li­che Diens­te von ho­her Qua­li­tät an­zu­bie­ten,
  • In­dus­trie­un­ter­neh­men wer­den auf Open-Sour­ce-Lö­sun­gen zu­grei­fen, die sie für ih­re ei­ge­nen Dienst­leis­tun­gen und IT-Lö­sun­gen ein­set­zen kön­nen,
  • Bür­ger und Un­ter­neh­mer kön­nen die Vor­tei­le der öf­fent­li­chen Diens­te nut­zen, die Ar­beit­neh­mer­frei­zü­gig­keit, Nie­der­las­sungs­frei­heit und Ge­schäfts­aus­übung in­ner­halb der EU und in an­de­ren Län­dern ver­bes­sern wer­den.

Ihr Kontakt

Frau Kat­rin Wei­gend

Telefon:
+49 (0)221 758-3622

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Katrin.Weigend@bva.bund.de

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