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Ein­satz von Lan­des­pro­gramm­lehr­kräf­ten (LPLK)

Im Rah­men der Aus­wär­ti­gen Kul­tur- und Bil­dungs­po­li­tik un­ter­stützt die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land seit 1989 durch den Ein­satz deut­scher Lehr­kräf­te die Ein­füh­rung und Wei­ter­ent­wick­lung des Fa­ches Deutsch als Fremd­spra­che (DaF) so­wie in ge­rin­ge­rem Um­fang auch des deutsch­spra­chi­gen Sach­fach­un­ter­richts an staat­li­chen Schu­len und Bil­dungs­ein­rich­tun­gen in Mit­tel-, Ost- und Süd­ost­eu­ro­pa (MOE), in den Bal­ti­schen Staa­ten, in wei­te­ren Staa­ten auf dem Ge­biet der ehe­ma­li­gen So­wjet­uni­on (GUS) und der Mon­go­lei. In Chi­na, der Tür­kei und in Viet­nam wer­den deut­sche Lehr­kräf­te für den DaF-Un­ter­richt ein­ge­setzt.

Auf­grund ei­ner Ab­spra­che zwi­schen Bund und Län­dern über die Ver­mitt­lung von Leh­rern wer­den so ge­nann­te Lan­des­pro­gramm­lehr­kräf­te (LPLK) und Bun­des­pro­gramm­lehr­kräf­te (BPLK) zur­zeit in fol­gen­den Staa­ten ein­ge­setzt:

MOE und Bal­ti­sche Staa­ten:
Al­ba­ni­en, Bos­ni­en-Her­ze­go­wi­na, Bul­ga­ri­en, Est­land, Ko­so­vo, Kroa­ti­en, Lett­land, Li­tau­en, Ma­ze­do­ni­en, Mol­dau, Mon­te­ne­gro, Po­len, Ru­mä­ni­en, Ser­bi­en, Slo­wa­ki­sche Re­pu­blik, Slo­we­ni­en, Tsche­chi­sche Re­pu­blik, Un­garn

GUS und Mon­go­lei:
Ar­me­ni­en, Ge­or­gi­en, Ka­sachs­tan, Kir­gis­tan, Mon­go­lei, Rus­si­sche Fö­de­ra­ti­on, Ta­dschi­kis­tan, Turk­me­nis­tan, Ukrai­ne, Us­be­kis­tan, Weiß­russ­land.

Tür­kei

Chi­na

Aser­bai­dschan

Viet­nam

Größ­te Ver­wen­dungs­mög­lich­kei­ten an Schu­len der Gast­län­der be­ste­hen für Lehr­kräf­te mit gym­na­sia­lem (oder ver­gleich­ba­rem) Lehr­amt und der Lehr­be­fä­hi­gung in Deutsch, Deutsch als Fremd- oder Zweit­spra­che, ei­ner mo­der­nen Fremd­spra­che und ggf. wei­te­ren Fä­chern.

Die Län­der be­ur­lau­ben die für den Ein­satz vor­ge­se­he­nen Leh­re­rin­nen und Leh­rer als Lan­des­pro­gramm­lehr­kräf­te bei Wah­rung ih­rer Be­am­ten­rech­te bzw. Dienst­rech­te un­ter Fort­ge­wäh­rung der Leis­tun­gen des Dienstherrn für die Dau­er der Aus­land­stä­tig­keit. Die Lehr­kräf­te er­hal­ten ggf. vom Schul­trä­ger ein orts­üb­li­ches Ge­halt, die dort üb­li­chen so­zia­len Leis­tun­gen so­wie die an­de­ren in den Ab­kom­men mit den Emp­fangs­staa­ten vor­ge­se­he­nen Ver­güns­ti­gun­gen.

Die Bun­des­län­der er­ar­bei­ten den jähr­li­chen Ein­satz­plan un­ter Be­rück­sich­ti­gung der Be­darfsan­for­de­run­gen der ein­zel­nen Staa­ten in en­ger Ab­stim­mung mit der Zen­tral­stel­le für das Aus­lands­schul­we­sen.

Wer als Lan­des­pro­gramm­lehr­kraft ein­ge­setzt wer­den möch­te, rich­tet sei­ne Be­wer­bung auf dem Dienst­weg an die obers­ten Lan­des­schul­be­hör­den bzw. an die von die­sen be­auf­trag­te Be­hör­de.