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Studieren in Baden-Württemberg?

Datum 24.07.2017

Vom 18. bis 22. Juni 2017 organsierte die Landesgesellschaft Baden-Württemberg International (bw-i) für Studienfachberater, Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler deutscher Auslandsschulen (DAS) und deutscher Sprachdiplomschulen (DSD-Schulen) eine Reise durch die Studienlandschaft Baden-Württembergs.

Gruppenbild Studieren in Baden-Württemberg?Quelle: bw-i / Julia Simon

Ziel der bw-i-Koordinatorinnen Sarah Musch und Julia Simon war, ihren internationalen Gästen die Vielfältigkeit der Ausbildungs- und Studieneinrichtungen in Baden-Württemberg bekannt zu machen. Studien-und Berufsberater mit Schülervertretungen der Deutschen Auslandsschulen in Lissabon, Porto (Portugal) und Mailand (Italien) nahmen ebenso teil wie Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler folgender DSD-Schulen: Deutsche Gymnasium Kadriorg, Deutsche Gymnasium Tallinn (Estland), Staatsgymnasium Daugavpils Riga (Lettland), Nikolaus Lenau Lizeum Timişoara (Rumänien), Gymnasium Na Prazacce Prag (Tschechien) und Lovassy László Gymnasium Veszprém (Ungarn).

Die Leiterin der bw-i-Abteilung Wissenschaft, Forschung und Kunst, Barbara Houessinon-Junger, begrüßte die Gruppe im Haus der Wirtschaft in Stuttgart und versprach eine spannende Reise durch die Hochschullandschaft des Landes. Die Berufsberaterin der Arbeitsagentur Stuttgart, Annette Schorp, stellte Angebote der Berufs- und Studienberatung vor. Außerdem führten die Schülerinnen und Schüler einen Berufswahltest durch.

Entdeckungstour durch die Hochschullandschaft Baden-Württembergs

In Stuttgart begann die Entdeckungstour der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW), deren Besonderheit darin besteht, ein wissenschaftliches Hochschulstudium mit einer praktischen Berufsausbildung zu verbinden. Die Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bietet Studierenden ebenfalls viel Raum für Kreativität und praktisches Arbeiten in Werkstätten und Ateliers. Im Beruflichen Schulzentrum Leonberg konnte die Gruppe den Nachwuchswettbewerb Jugend forscht kennenlernen und mit jungen Forscherinnen und Forschern sprechen, die sehr engagiert an ihren Projektideen tüftelten.

Auch der Besuch der kleinsten und jüngsten Exzellenzuniversität Konstanz stand auf dem Programm. Wer in einem internationalen Umfeld im Bereich Mathematik/Naturwissenschaften, Geisteswissenschaften oder Politik-Recht-Wirtschaft studieren möchte, ist hier genau richtig. Die Bibliothek, ein modernes Kommunikations-, Informations- und Medienzentrum, ist rund um die Uhr geöffnet.

Die Reise führte weiter nach Weingarten/ Ravensburg. Hier stellten die Studierenden der Hochschule Ravensburg-Weingarten und der Pädagogischen Hochschule Weingarten die Vorzüge eines kleinen und ländlich gelegenen Studienbetriebes liebevoll vor. Auch der Rektor Prof. Dr. W. Knapp begrüßte die internationale Gruppe. Das Studienangebot an der Hochschule Ravensburg-Weingarten reicht von Elektrotechnik/Informatik, Maschinenbau, Technologie und Management über Soziale Arbeit/Gesundheit und Pflege.

An der Pädagogischen Hochschule kann man das Lehramt für Grundschule, Sekundarstufe I und berufliche Schulen studieren. Daher erstaunt es nicht, dass die Weingartner Hochschule zu den 30 dynamischsten Hochschulen und Universitäten in ganz Deutschland zählt. Wer Wert auf individuelle Betreuung durch die Professorinnen und Professoren legt - ein Professor betreut ca. 34 Studierende – ist hier bestens aufgehoben. In der Freizeit kann im Formula Student Team Weingarten an der Entwicklung eines Rennwagens mitgearbeitet werden.

Am letzten Tag fand ein Rundgang durch die Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg mit einem Besuch von Studios und Techniklager statt. Im Mittelpunkt des Studiums steht ein projektorientiertes Lehrkonzept.

Am Ende dieser Informationsreise wurde den Schülerinnen und Schülern wie auch den Lehrkräften deutlich, dass Praxisorientierung, Wissenschaftlichkeit, Selbstständigkeit, Eigeninitiative, Engagement und Freiheit Grundprinzipien eines Studiums in Deutschland sind. Den mitgereisten Jugendlichen wurde klar, dass sie mit ihren angestrebten Abschlüssen, dem deutschen Abitur einerseits und dem Deutschen Sprachdiplom der Kultusministerkonferenz DSD II andererseits den Anforderungen gewachsen sind.


Melanie Wrede, Fachschaftsberaterin