Herzlich Willkommen auf der Homepage des Bundesverwaltungsamtes

Themenlogo ZFA
Teaser D4 Bild

Dienst­un­fäl­le und Be­rufs­er­kran­kun­gen

Si­che­rung bei Un­fäl­len und Krank­hei­ten im Aus­lands­schul­dienst

Die vom Bun­des­ver­wal­tungs­amt - Zen­tral­stel­le für das Aus­lands­schul­we­sen - ver­mit­tel­ten Lehr­kräf­te er­hal­ten für Ge­sund­heits­schä­den und To­des­fäl­le, die im in­ner­deut­schen Dienst­ver­hält­nis als Fol­ge ei­nes Ar­beits­un­fal­les oder ei­ner Be­rufs­er­kran­kung zu ent­schä­di­gen wä­ren, Leis­tun­gen aus Bun­des­mit­teln ent­spre­chend den Vor­schrif­ten des Sieb­ten Bu­ches So­zi­al­ge­setz­buch (SGB VII).

ZDie Leis­tun­gen sind über die ZfA bei der Un­fall­ver­si­che­rung Bund und Bahn in Wil­helms­ha­ven, die die Scha­dens­fäl­le al­lein­ver­ant­wort­lich be­ar­bei­tet, zu be­an­tra­gen. Für den An­trag ist die von der Un­fall­kas­se vor­ge­schrie­be­ne Un­fall­an­zei­ge zu ver­wen­den. Die Un­fall­an­zei­ge kön­nen über das In­ter­net den Vor­druck "Un­fall­an­zei­ge" und den Vor­druck "Un­fall­mel­dung" her­un­ter­ge­la­den wer­den. Es müs­sen un­be­dingt bei­de For­mu­la­re aus­ge­füllt und an die ZfA ge­schickt wer­den.!

Der Vor­druck ist auf dem Dienst­weg (Schu­le - Aus­lands­ver­tre­tung - Zen­tral­stel­le) ein­zu­rei­chen.

Ver­si­che­rungs­fäl­le

Vor­aus­set­zung für Leis­tun­gen der ge­setz­li­chen Un­fall­ver­si­che­rung ist der so­ge­nann­te Ver­si­che­rungs­fall. Ver­si­che­rungs­fäl­le sind Ar­beits­un­fäl­le, We­ge­un­fäl­le und Be­rufs­krank­hei­ten.

Ar­beits­un­fall

ist ein Un­fall in­fol­ge der Aus­übung ei­ner ver­si­cher­ten Tä­tig­keit in­ner­halb oder au­ßer­halb der Ar­beits­stät­te, al­so auch z.B. auf Dienst­rei­sen.

We­ge­un­fall

We­ge­un­fäl­le sind Un­fäl­le auf dem un­mit­tel­ba­ren Weg zur Ar­beit oder auf dem Rück­weg zur Woh­nung. Grund­sätz­lich be­ginnt der ver­si­cher­te Weg mit dem Ver­las­sen des Wohn­hau­ses und en­det mit dem Be­tre­ten des Schul­ge­län­des. Ähn­lich wie bei der Prü­fung ei­nes Ar­beits­un­falls sind im Ein­zel­fall ge­wis­se recht­li­che Vor­aus­set­zun­gen von uns ab­zu­klä­ren.

Ein We­ge­un­fall liegt da­ge­gen nicht vor:

  • wäh­rend ei­ner pri­va­ten Un­ter­bre­chung des Ar­beits­we­ges (Ein­kauf),
  • bei Um­we­gen, die aus pri­va­ten Grün­den er­fol­gen,
  • bei pri­va­ten Un­ter­bre­chun­gen des We­ges, die über zwei Stun­den hin­aus­ge­hen
  • bei Ab­we­gen, die ein an­de­res Ziel ver­fol­gen, als den Ort der Tä­tig­keit oder die ei­ge­ne Woh­nung

Be­rufs­krank­hei­ten

sind Er­kran­kun­gen, die Ver­si­cher­te auf­grund ei­ner ver­si­cher­ten Tä­tig­keit er­lei­den. Die Be­rufs­krank­hei­ten-Ver­ord­nung re­gelt, wel­che Er­kran­kun­gen als Be­rufs­krank­heit an­er­kannt sind.

Ge­ne­rell wer­den nur Kör­per­schä­den be­rück­sich­tigt. Ei­ne Er­stat­tung even­tu­el­ler Sach­schä­den (bei­spiels­wei­se am PKW) er­folgt nicht.