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Be­ra­ter

Ein­satz von Be­ra­tern

Für den Er­folg ei­nes Pro­jek­tes ist die fach­li­che Qua­li­fi­ka­ti­on der Be­ra­ter so­wie ih­re Er­fah­rung in der Pro­jekt­ar­beit und in der Zu­sam­men­ar­beit mit Kun­den­be­hör­den ein ent­schei­den­der Fak­tor. Im Drei-Part­ner-Mo­dell wählt der Kun­de die für das Pro­jekt­team ge­eig­ne­ten Be­ra­ter aus. Hier­bei wird er vom BVA un­ter­stützt.

Aus­wahl

Für je­den Ein­zela­bruf aus dem Rah­men­ver­trag stellt der Dienst­leis­ter ein Kon­tin­gent an Be­ra­tern mit Le­bens­lauf zur Ver­fü­gung. Die Be­ra­ter müs­sen for­mal al­le im Rah­men­ver­trag fest­ge­leg­ten An­for­de­run­gen an die je­wei­li­ge Preis­stu­fe er­fül­len. Die Aus­wahl nach fach­li­chen Kri­te­ri­en wird in der Re­gel be­reits im Ver­lauf der Ab­stim­mung der Ko­ope­ra­ti­ons­ver­ein­ba­rung zwi­schen Kun­de und Dienst­leis­ter be­spro­chen. Der für den ent­spre­chen­den Rah­men­ver­trag zu­stän­di­ge BVA-Mit­ar­bei­ter er­hält vom Dienst­leis­ter mit der Über­sen­dung des ab­ge­stimm­ten Ent­wurfs der Ko­ope­ra­ti­ons­ver­ein­ba­rung den Le­bens­lauf des Be­ra­ters. Er ent­schei­det, ob der Be­ra­ter for­mal die im Rah­men­ver­trag fest­ge­leg­ten Aus­wahl­kri­te­ri­en hin­sicht­lich der je­wei­li­gen Preis­stu­fe er­füllt. Bei ei­nem Zwei­fel an der fach­li­chen Eig­nung kann ei­ne dif­fe­ren­zier­te Ein­satz­be­grün­dung beim Dienst­leis­ter an­ge­for­dert wer­den. Die ab­schlie­ßen­de Ent­schei­dung zur fach­li­chen Eig­nung des Be­ra­ters und zu des­sen Ein­satz im Ein­zel­auf­trag liegt beim Kun­den.

Zum Ein­satz ex­ter­ner Be­ra­ter fin­den Sie ei­ni­ge hilf­rei­che Hin­wei­se in die­sem Han­dout des Bun­des­rech­nungs­ho­fes.

Aus­tausch

Der Kun­de oder der Be­darfs­trä­ger (ver­tre­ten durch das BVA) sind be­rech­tigt, den so­for­ti­gen Aus­tausch ei­nes oder meh­re­rer für die Leis­tungs­er­brin­gung ein­ge­setz­ten Be­ra­ter zu ver­lan­gen, wenn die ein­ge­setz­te Per­son z.B. den An­for­de­run­gen nicht ge­recht wird oder ei­ne wei­te­re Zu­sam­men­ar­beit nicht ge­wünscht wird. In die­sem Fall kon­tak­tiert der Kun­de den BVA-Mit­ar­bei­ter.

Im Ge­gen­zug ist der Dienst­leis­ter ge­hal­ten, die Kon­ti­nui­tät der Leis­tungs­er­brin­gung und des Mit­ar­bei­ter­ein­sat­zes zu ge­währ­leis­ten. Im Pro­jekt­ver­lauf kann es aus­nahms­wei­se not­wen­dig sein, ei­nen Mit­ar­bei­ter aus­zu­tau­schen. Die Vor­aus­set­zun­gen hier­für sind im Rah­men­ver­trag fest­ge­legt. Der Kun­de muss mit dem Aus­tausch ein­ver­stan­den sein und die Grün­de für den Aus­tausch müs­sen schwer­wie­gend sein. Das BVA ist über den ge­plan­ten Aus­tausch vor­ab zu in­for­mie­ren. Der neu ein­zu­set­zen­de Be­ra­ter wird an­hand des Le­bens­lau­fes durch den Kun­den und den Mit­ar­bei­ter des BVA ge­prüft. Bei ei­nem po­si­ti­ven Vo­tum wird der neue Be­ra­ter dem Ein­zel­auf­trag zu­ge­wie­sen. Da der neue Be­ra­ter die Auf­ga­be des aus­schei­den­den Be­ra­ters über­nimmt, wer­den Ein­ar­bei­tungs-PT er­ho­ben, die nicht fak­tu­rier­bar sind.

Preis­stu­fen

Für die Be­ra­ter gibt es in je­dem Rah­men­ver­trag zwei Be­ra­ter­pro­fi­le. Für je­des Be­ra­ter­pro­fil sind die for­ma­len und fach­li­chen An­for­de­run­gen für die je­wei­li­ge Tä­tig­keit fest­ge­legt. Die Be­zah­lung er­folgt nach zwei fest­ge­setz­ten Preis­stu­fen, Preis­stu­fe I oder Preis­stu­fe II. Die An­for­de­run­gen für die Ein­grup­pie­rung in die je­wei­li­ge Preis­stu­fe va­ri­ie­ren je nach Rah­men­ver­trag.