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verschiedene Nationalflaggen; Fahnen verschiedener Nationen; © iStock.com/scanrail

Bin­nen­markt­in­for­ma­ti­ons­sys­tem IMI

Das Bin­nen­markt­in­for­ma­ti­ons­sys­tem (Eng­lisch: In­ter­nal Mar­ket In­for­ma­ti­on Sys­tem, IMI) wur­de von der Eu­ro­päi­schen Kom­mis­si­on in Zu­sam­men­ar­beit mit den Mit­glied­staa­ten ent­wi­ckelt, um die grenz­über­schrei­ten­de eu­ro­päi­sche Ver­wal­tungs­zu­sam­men­ar­beit zu ver­ein­fa­chen und zu ver­bes­sern. IMI ist ei­ne über das In­ter­net zu­gäng­li­che Soft­ware-An­wen­dung, mit de­ren Hil­fe Be­hör­den und Ein­rich­tun­gen der EU-Mit­glied­staa­ten so­wie der Mit­glieds­län­der des Eu­ro­päi­schen Wirt­schafts­raums (EWR) Is­land, Liech­ten­stein und Nor­we­gen bei der all­täg­li­chen An­wen­dung der Bin­nen­markt­vor­schrif­ten ef­fi­zi­en­ter zu­sam­men­ar­bei­ten.

2008 in Be­trieb ge­nom­men, trägt IMI als In­stru­ment der Amts­hil­fe zur Über­win­dung der um­fang­rei­chen prak­ti­schen Hin­der­nis­se bei, die sich aus den un­ter­schied­li­chen Ver­wal­tungs- und Ar­beits­ab­läu­fen, den ver­schie­de­nen Spra­chen und den un­ter­schied­li­chen Zu­stän­dig­keits­ver­tei­lun­gen in den EU-/EWR-Staa­ten er­ge­ben.

IMI hilft Sprach­bar­rie­ren zu über­win­den. Das Sys­tem ist in al­len 24 Amtss­pra­chen der EU ver­füg­bar und er­mög­licht die Be­hör­den­kom­mu­ni­ka­ti­on in der ei­ge­nen Lan­des­s­pra­che. Über die In­te­gra­ti­on ei­ner Rei­he vor­über­setz­ter Stan­dard­fra­gen und -ant­wor­ten so­wie die Mög­lich­keit au­to­ma­ti­scher Über­set­zung von Frei­text in Kom­men­tar­fel­dern kann der IMI-Nut­zer sei­ne An­fra­ge an ei­ne Be­hör­de im eu­ro­päi­schen Aus­land in sei­ner ei­ge­nen Lan­des­s­pra­che er­stel­len. Die­se An­fra­ge wird dem Emp­fän­ger au­to­ma­tisch in sei­ner Amtss­pra­che vor­ge­legt.

In die­sem Vi­deo er­fah­ren Sie mehr.

IMI un­ter­schei­det zwi­schen ver­schie­de­nen Ebe­nen der Zu­sam­men­ar­beit und ein­zel­nen Ak­teu­ren, die mit un­ter­schied­li­chen Be­rech­ti­gun­gen im Sys­tem ar­bei­ten. In Deutsch­land stellt der Auf­bau von IMI auf­grund des fö­de­ra­len Staats­auf­baus ei­ne große Her­aus­for­de­rung dar, weil ei­ne Viel­zahl an un­ter­schied­li­chen Be­hör­den auf kom­mu­na­ler so­wie Län­der- und Bun­des­ebe­ne ein­zu­bin­den sind. Auf­grund un­se­res fö­de­ra­len Staats- und Ver­wal­tungs­auf­baus ar­bei­ten wir in Deutsch­land mit Ko­or­di­na­to­ren auf Län­dere­be­ne zu­sam­men.

Der Na­tio­na­le IMI-Ko­or­di­na­tor (NI­MIC, Eng­lisch: Na­tio­nal IMI Coor­di­na­tor) für Deutsch­land ist im Bun­des­ver­wal­tungs­amt an­ge­sie­delt.

Zahl­rei­che De­tai­l­in­for­ma­tio­nen zum Bin­nen­markt­in­for­ma­ti­ons­sys­tem fin­den Sie auf der IMI-Web­sei­te der EU-Kom­mis­si­on.