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Nach­träg­li­che Ein­be­zie­hung nach § 27 Abs. 2 Satz 3 BVFG

Am 14.09.2013 ist das Zehn­te Ge­setz zur Än­de­rung des Bun­des­ver­trie­be­nen­ge­set­zes (BVFG) in Kraft ge­tre­ten.
Al­le im Bun­des­ge­biet woh­nen­den Spätaus­sied­ler ha­ben nun­mehr die Mög­lich­keit, im Her­kunfts­ge­biet ver­blie­be­ne Ehe­gat­ten und Ab­kömm­lin­ge in den Auf­nah­me­be­scheid nach­träg­lich ein­zu­be­zie­hen.

Das Ein­be­zie­hungs­ver­fah­ren nach § 27 Abs. 2 Satz 3 BVFG ist ein An­trags­ver­fah­ren, das erst nach der stän­di­gen Auf­ent­halt­nah­me des Spätaus­sied­lers im Bun­des­ge­biet durch­ge­führt wer­den kann.

Das Ver­fah­ren dient der nach­träg­li­chen Fa­mi­li­en­zu­sam­men­füh­rung.

Nach der da­ten­tech­ni­schen Er­fas­sung wer­den zu­nächst die per­sön­li­chen Vor­aus­set­zun­gen für ei­ne nach­träg­li­che Ein­be­zie­hung ge­prüft. Der An­trag­stel­ler (Spätaus­sied­ler) muss in Be­sitz ei­nes Auf­nah­me­be­schei­des sein. Zur Über­prü­fung der Spätaus­sied­le­rei­gen­schaft wer­den die Ak­ten der un­te­ren Ver­wal­tungs­be­hör­den und des Bun­des­ver­wal­tungs­am­tes bei­ge­zo­gen. An­trags­be­rech­tigt ist al­lein der Spätaus­sied­ler.

Dann folgt die Prü­fung, ob die Ein­zu­be­zie­hen­den Grund­kennt­nis­se der deut­schen Spra­che be­sit­zen. Die hier­für er­for­der­li­chen Sprach­kennt­nis­se ent­spre­chen der Kom­pe­tenz­stu­fe A 1 des „Ge­mein­sa­men eu­ro­päi­schen Re­fe­renz­rah­mens für Spra­chen: Ler­nen, leh­ren und be­ur­tei­len“ des Eu­ro­pa­ra­tes.

Den er­for­der­li­chen An­trags­vor­druck, das Voll­machts­for­mu­lar so­wie wei­te­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier: An­trä­ge/Vor­dru­cke zur nach­träg­li­chen Ein­be­zie­hung.

Bit­te be­ach­ten Sie: Der An­trag­stel­ler (Spätaus­sied­ler) muss ei­nen An­trag auf nach­träg­li­che Ein­be­zie­hung und für je­de nach­rei­sen­de Per­son je ein Er­gän­zungs­blatt zum An­trag auf nach­träg­li­che Ein­be­zie­hung aus­fül­len.



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