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Wie­der­gut­ma­chung

Der Wie­der­gut­ma­chungs­auf­trag des Grund­ge­set­zes und der Auf­trag des Bun­des­ver­wal­tungs­am­tes

Nach Art. 116 Abs. 2 GG sind al­le Per­so­nen, de­nen die deut­sche Staats­an­ge­hö­rig­keit aus po­li­ti­schen, ras­si­schen oder re­li­gi­ösen Grün­den ent­zo­gen wor­den ist, und ih­re Ab­kömm­lin­ge auf An­trag wie­der­ein­zu­bür­gern.

Wer in Deutsch­land sei­nen Wohn­sitz nimmt, muss die­ses Ver­fah­ren nicht durch­lau­fen. Er ist au­to­ma­tisch Deut­scher.

Auf­grund der beim Bun­des­ver­wal­tungs­amt vor­han­de­nen Da­ten kann den Be­trof­fe­nen in der Re­gel rasch und un­bü­ro­kra­tisch ei­ne ent­spre­chen­de Ur­kun­de aus­ge­stellt wer­den.

Das Bun­des­ver­wal­tungs­amt ist al­lein zu­stän­dig für die im Aus­land le­ben­den Aus­ge­bür­ger­ten und ih­re Ab­kömm­lin­ge. Im Durch­schnitt wer­den mo­nat­lich meh­re­re Hun­dert An­trä­ge be­ar­bei­tet. Hat der Be­trof­fe­ne kei­ne Un­ter­la­gen mehr, die die Vor­aus­set­zun­gen für die Wie­der­ein­bür­ge­rung nach­wei­sen und lie­gen auch beim Bun­des­ver­wal­tungs­amt kei­ne Da­ten vor, er­mit­telt das Bun­des­ver­wal­tungs­amt zum Teil welt­weit in Ar­chi­ven und an­de­ren Ein­rich­tun­gen (z.B. in Schwe­den, den USA). So kann je­der be­rech­tig­te An­spruch er­füllt wer­den.

Die deut­schen Staats­an­ge­hö­rig­keits­be­hör­den ha­ben in den Jah­ren 1949 bis Ok­to­ber 2010 168.881 Men­schen nach Art. 116 Ab­satz 2 Grund­ge­setz wie­der­ein­ge­bür­gert.