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Glie­de­rung der Aus­stel­lung

Die in die­ser Aus­stel­lung ge­zeig­ten Do­ku­men­te und Tex­te stam­men u. a. aus den durch die Al­li­ier­ten be­schlag­nahm­ten Ak­ten des Reichs­in­nen­mi­nis­te­ri­um bzw. all­ge­mein zu­gäng­li­chen Quel­len. Un­ser Dank gilt hier ins­be­son­de­re dem Bun­de­sar­chiv, der Deut­schen Wel­le, der Lan­des­zen­tra­le für po­li­ti­sche Bil­dung Thü­rin­gen, dem Pro­jekt "Mensch Ein­stein" des Rund­funks Ber­lin-Bran­den­burg (RBB), dem Ar­chiv der Uni­ver­si­tät Bonn, der Uni­ver­si­täts- und Lan­des­bi­blio­thek Müns­ter, der Uni­ver­si­ty of Southern Ca­li­for­nia (Exi­le Stu­dies Li­bra­ri­an) und der freie En­zy­klo­pä­die Wi­ki­pe­dia für die freund­li­che Un­ter­stüt­zung.

Plakat der Ausstellung Menschenschicksale Plakat der Ausstellung Quelle: BVA

Die aus­zugs­wei­se dar­ge­stell­ten Ein­zel­schick­sa­le spie­geln die er­schre­cken­den Fa­cet­ten na­tio­nal­so­zia­lis­ti­schen Ras­sen­wahns, un­kon­trol­lier­te staat­li­che Will­kür und den Ein­fluss der NS­D­AP auf amt­li­che Ent­schei­dun­gen wie­der. Sie ma­chen deut­lich, wie rück­sichts­los, men­schen­ver­ach­tend und zy­nisch die NS-Macht­ha­ber un­ter Aus­nut­zung des Staats­an­ge­hö­rig­keits­rechts mit ih­nen un­er­wünsch­ten Per­so­nen um­ge­gan­gen sind.

Am Bei­spiel des Staats­an­ge­hö­rig­keits­rechts wird deut­lich, wie ein tra­di­tio­nel­les Rechts­ge­biet ver­ein­nahmt, ma­ni­pu­liert und miss­braucht wur­de.

Pro­mi­nen­te

Die Na­tio­nal­so­zia­lis­ten mach­ten auch vor Pro­mi­nen­ten nicht halt. Wil­ly Brandt, Ber­tolt Brecht, Al­bert Ein­stein, Li­on Feucht­wan­ger, Eri­ka Mann, Tho­mas Mann, Phil­ipp Schei­de­mann, Kurt Tuchols­ky, Her­bert Weh­ner, Ot­to Wels oder op­po­si­tio­nel­le Jour­na­lis­ten wie Karl Höl­ter­mann und der ehe­ma­li­ge Reichs­fi­nanz­mi­nis­ter Dr. Ru­dolf Hil­fer­ding wur­den we­gen ih­rer kri­ti­schen Ein­stel­lung zum Re­gime, ih­res Glau­bens oder ih­rer Welt­an­schau­ung aus­ge­bür­gert. Die Aus­stel­lung zeigt hier meh­re­re Ein­zel­fäl­le.

Wei­te­re Ein­zel­schick­sa­le

Auch die zahl­rei­chen Ein­zel­schick­sa­le weit­hin un­be­kann­ter Per­so­nen wer­den in der Aus­stel­lung an­schau­lich dar­ge­stellt und be­leuch­ten die Rol­le der Ver­wal­tung wäh­rend der NS-Zeit.