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To­des­fall und Dar­le­hens­schuld?

Verstirbt ei­ne Dar­le­hens­neh­me­rin/ein Dar­le­hens­neh­mer er­lischt die ge­sam­ten Dar­le­hens­schuld, die noch nicht fäl­lig ge­wor­den ist (§ 18 Abs. 5c BAföG).

Sind Ra­ten be­reits fäl­lig und noch nicht ein­ge­zahlt wor­den, wenn der To­des­fall ein­tritt, sind die­se vom Er­ben zu be­glei­chen.

Beispiel bei vierteljährlicher Zahlungsweise:

  • Die Raten werden zum 31.03.; 30.06; 30.09. und 31.12. eines Jahres fällig.
  • Todeszeitpunkt: 15.08.

In diesem Beispiel sind die Raten zum 31.03. und 30.06. bereits fällig geworden und vom Erben zu begleichen, falls diese nicht bereits getilgt wurden. Hinzu kämen ggf. fällige Mahnkosten und Zinsen.

Die restliche Darlehensschuld erlischt.

Beispiel bei monatlicher Zahlungsweise:

  • Die Raten werden jeweils zum Ende des Monats fällig.
  • Todeszeitpunkt: 14.02.

Die (monatliche) Rate für den Januar müsste vom Erben gezahlt werden, falls diese nicht bereits beglichen wurde.
Hinzu kämen ggf. fällige Mahnkosten und Zinsen.

Die restliche Darlehensschuld erlischt.

Aus­nah­me: Wa­ren die fäl­li­gen Be­trä­ge (Ra­ten, Kos­ten, Zin­sen) ge­stun­det, so müs­sen vom Er­ben le­dig­lich die fäl­li­gen Kos­ten und Zin­sen be­gli­chen wer­den.

Als Nach­weis be­nö­ti­gen wir ei­ne Ko­pie der Ster­be­ur­kun­de. Die­se kön­nen Sie uns über BAföG-on­line sen­den.