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IPv6

Die ak­tu­ell noch ge­nutz­ten IPv4-In­ter­net-Adres­sen sind ei­ne knap­pe Res­sour­ce ge­wor­den, die mit dem ra­san­ten Wachs­tum des In­ter­nets nicht Schritt hal­ten kann.

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IPv4 ist das meist­ver­wen­de­te Kom­mu­ni­ka­ti­ons­pro­to­koll für Da­ten­aus­tausch in un­se­ren Fir­men­net­zen und im In­ter­net. Wer das In­ter­net be­nutzt, soll­te dar­über ei­gent­lich gar nichts wis­sen müs­sen. Aber es ist so­zu­sa­gen die Ba­sis des In­ter­nets, denn oh­ne In­ter­net­pro­to­koll gä­be es kein World Wi­de Web, kei­ne Vi­deo­kon­fe­ren­zen, kei­nen E-Mail-Ver­kehr usw.

Das In­ter­net Pro­to­koll in der Ver­si­on 4, kurz IPv4 fei­er­te 2011 sein 30-jäh­ri­ges Ju­bi­lä­um. Doch das ist kein Grund zum Fei­ern, denn der Ju­bi­lar, droht ein Op­fer sei­nes ei­ge­nen Er­folgs zu wer­den.

In ei­ner Zeit, in der im­mer mehr Han­dys on­line ge­hen, Strom­zäh­ler ver­netzt wer­den oder das in­tel­li­gen­te Haus lang­sam Rea­li­tät wird, steigt der Be­darf an ein­deu­ti­ger Adres­sie­rung mit­tels IPv4 ex­po­nen­ti­ell. Da die Adres­sen des In­ter­net­pro­to­koll Ver­si­on 4 (IPv4) schon kurz­fris­tig nicht mehr aus­rei­chen, um im In­ter­net pro­blem­los zu agie­ren ist die welt­wei­te Lö­sung auf das neue (im­mer­hin auch schon 15 Jah­re al­te) In­ter­net­pro­to­koll Ver­si­on 6 (IPv6) um­zu­stel­len.

Die Mo­ti­va­ti­on zur zü­gi­gen Mi­gra­ti­on von IPv4 zu IPv6 der öf­fent­li­chen Ver­wal­tung in Deutsch­land ist:

  • ein­ma­li­ge Mög­lich­keit zur Eta­blie­rung ei­nes ein­deu­ti­gen Adres­sie­rungs­kon­zepts für die ge­sam­te öf­fent­li­che Ver­wal­tung in Deutsch­land
  • Er­hö­hung der IT Si­cher­heit durch ein­deu­tig er­kenn­ba­re Adress­räu­me aus dem Zu­tei­lungs­be­reich für die öf­fent­li­che Ver­wal­tung in Deutsch­land
  • Eta­blie­rung de­fi­nier­ter Ver­bin­dungs­stre­cken über si­che­re Netz­wer­kin­fra­struk­tu­ren
  • Auf­recht­er­hal­tung der elek­tro­ni­schen Kom­mu­ni­ka­ti­ons­we­ge zu den Bür­gern, die mit­tel­fris­tig zwangs­wei­se auf IPv6 um­ge­stellt wer­den
  • nur der früh­zei­ti­ge Start der Tran­si­ti­on von IPv4 zum IPv4/IPv6 Par­al­lel­be­trieb (Du­al Stack) und der spä­te­re Wech­sel zu IPv6 al­lei­ne ver­hin­dert Fehlin­ves­ti­tio­nen und Kos­ten durch den Kauf von IPv4-Adress-Rest­be­stän­den ent­ste­hen.

Die deut­sche Ver­wal­tung, ver­tre­ten durch das BMI, hat be­reits im Jahr 2009 bei der zu­stän­di­gen eu­ro­päi­schen Adress­ver­ga­bein­stanz RI­PE NCC (Ré­seaux IP Eu­ropéens Net­work Coor­di­na­ti­on Cen­tre) 2009 er­folg­reich ei­nen aus­rei­chend großen IPv6-Adress­be­reich be­an­tragt, der im Jahr 2011 zur Be­wirt­schaf­tung zu­ge­teilt wur­de. Da­mit steht der ge­sam­te deut­schen Ver­wal­tung der welt­weit ein­deu­ti­ge IPv6-Adress­raum 2a02:1000::/26 der Grö­ße ::/26 (ent­spricht 2102 Adres­sen) zur Ver­fü­gung.

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